Am 20. Juni 2003 begann die Geschichte ganz klein und mit klarer Mission: Eine einfache Linkliste namens Webliste.ch sollte Ordnung in das wachsende Chaos des Schweizer Internets bringen. Was als persönliche Sammlung nützlicher Adressen gedacht war, traf den Nerv der Zeit. Schnell wuchs aus der Liste ein Branchenverzeichnis für die Schweiz, das Unternehmen sichtbar machte, und Nutzern Orientierung im Web-Tschungel bot. Schon bald ergänzte eine Job-Börse das Angebot - aus Verzeichnissen wurden Begegnungsorte für Talente und Arbeitgeber.
Hinter den Kulissen tüftelte das Team unermüdlich an der Technik, die Arbeit erleichtern und Informationen automatisieren sollte. Der erste Schritt in Richtung eigene Indizierung war ein Experiment mit einem Spider namens Webofant. Die Idee, Inhalte maschinell zu erfassen und durchsuchbar zu machen, bewährte sich: 2006 und 2007 wurde Webliste.ch unter die besten 200 Websites gewählt - Anerkennung für ein Projekt, das längst mehr war als eine simple Linksammlung.
Im April 2008 wurde aus Experimenten Realität: WeboFant, die eigene Suchmaschine von Webliste.ch, ging online. Damit gewann die Plattform an Sogkraft und Nutzerfreundlichkeit; 2010 folgte die Integration von Wikipedia, die Einträge mit Hintergrundwissen anreicherte. Im Juni 2012 war ein sichtbarer Beleg des Erfolgs erreicht - die 100'000ste Firma wurde eingetragen. Ein Jahr später wurde die Suchtechnologie (WebFoant) noch enger in die Plattform integriert, 2015 machte ein responsives Design Webliste fit für die Ära der Smartphones.
2019 markierte einen mutigen Wandel: Die mittlerweile etablierte Webliste bekam ein frisches, buntes Design mit Bildern in den Suchresultaten — und im April 2019 erfolgte die Namens- und Marken-Transformation: aus Webliste Schweiz wurde Tiger.ch, die Suchmaschine. Der neue Markenauftritt stand für Energie, Klarheit und Wachstum. Kurz darauf erweiterte Tiger.ch sein Angebot: Im Juni 2019 startete eine Produktsuche über zahlreiche Schweizer Shops, 2020 folgten Apps für Google und Apple, und im September 2020 suchte Tiger.ch nicht nur das eigene Verzeichnis, sondern fing an, andere Suchmaschinen mit einzubeziehen.
Die Plattform blieb ihrer Innovationskurve treu. 2023 feierte Tiger.ch zwei Jahrzehnte Beständigkeit und Wandel. Anfang 2024 rückte Sicherheit in den Vordergrund: stufenweise wurden Suchbegriff Verschlüsselung und Link Verschlüsselung eingeführt. Mitte 2024 öffnete Tiger.ch den Zugang zu künstlicher Intelligenz — mehrere KI-Modelle standen zur freien Auswahl, und Nutzer wählten selbst, welche und ob sie diese einsetzen wollten. Im September 2025 folgte mit Tiger Wetter ein weiteres Kapitel: über 8'000 Orte werden stündlich mit Prognosen und Echtzeitdaten versorgt - nützlich, lokal und weltweit, stets aktuell.
Aus einer schlichten Linkliste ist ein lebendiges, vielseitiges Ökosystem geworden: technisch neugierig, nutzerorientiert und immer bereit, sich neu zu erfinden.
Und die Reise geht weiter...