Die Aare: Der längste Fluss der Schweiz
Die Aare ist der längste Fluss, der vollständig innerhalb der Schweiz verläuft. Sie entspringt in den beiden Aargletschern in den östlichen Berner Alpen am Finsteraarhorn und durchfliesst das Berner Oberland sowie zahlreiche Seen. Mit ihrem Einzugsgebiet im alpinen Raum zählt sie zu den wasserreichsten Nebenflüssen des Rheins.
Geografie und Fakten
- Die Aare gliedert sich in drei Abschnitte: als Alpenfluss, durch Fjordseen und schliesslich als Flachlandfluss.
- Sie führt mehr Wasser als Mosel und Main zusammen und war in der geologischen Geschichte nacheinander Oberlauf von Donau, Rhône und Rhein.
- Besonderheit: Sie durchfliesst viele natürliche Seen und verbindet so Alp- und Mittellandregionen.
Bedeutung für Bern und die Region
Bern ist eng mit der Aare verbunden: Der Fluss umschliesst die Altstadt und bietet von Brücken wie der Kirchenfeldsteg oder der Birrfeldbrücke sowie den Uferwegen attraktive Ausblicke. Im Winter verwandelt sich die Umgebung in eine ruhige, frostige Kulisse für Spaziergänge und Fotografie. Früher förderte das Flusswasser traditionelle Handwerke wie Schmieden, Bäckereien und Textilbetriebe.
Freizeit und Nutzung
Die Aare eignet sich hervorragend zum Wandern, Kanufahren, Angeln (Hecht, Zander, Barsch) oder Baden. Es gibt Warnungen vor Strömungen sowie historische Funde wie eine römische Brücke bei Solothurn.
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