Abrir puertas y ventanas: Ein filmisches Porträt zwischen Argentinien und der Schweiz

Der Film Abrir puertas y ventanas (2011) der Regisseurin Milagros Mumenthaler ist ein intensives Drama, das internationale Anerkennung fand und eine starke Verbindung zur Schweizer Filmkultur aufweist.

Kernaspekte des Films

  • Handlung: Der Film erzählt die Geschichte von drei Schwestern – Marina, Sofia und Violeta –, die nach dem Tod ihrer Großmutter, bei der sie aufgewachsen sind, alleine im Haus ihrer Eltern in Buenos Aires zurückbleiben. Er fängt das Ende des Sommers und das Suchen nach einem neuen Zusammenleben ein.
  • Auszeichnungen und Rezeption: Der Film wurde 2011 beim Filmfestival von Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet. Kritiker lobten die szenische Intensität, den Verzicht auf Pathos und die atmosphärische Dichte, die den Zuschauer lange beschäftigt.
  • Schweizer Bezug: Obwohl das Werk in Argentinien spielt, ist es eine Koproduktion mit der Schweiz. Ein bedeutender Erfolg ist zudem der Spezialpreis der Schweizer Filmakademie 2012 für die Montage an Gion-Reto Killias. Auch im Bereich der Filmbildung in der französischsprachigen Schweiz wird der Film als pädagogisches Material (Cycle 3/Sekundarstufe II) eingesetzt.
  • Stil: Oft wird der Film in seiner ruhigen Erzählweise und der subtilen Beobachtung weiblicher Befindlichkeiten mit Werken wie Sofia Coppolas The Virgin Suicides verglichen, bewahrt sich jedoch eine eigenständige, fast geheimnisvolle Note.

Technische Daten

  • Regie: Milagros Mumenthaler
  • Produktionsjahr: 2011
  • Dauer: ca. 98–99 Minuten
  • Sprache: Spanisch (mit Untertiteln, u. a. Deutsch/Französisch)
  1. Play Suisse – Abrir puertas y ventanas (Hinweis: Der Film ist laut E-Media in der Schweiz auf der Plattform Play Suisse zugänglich)
  2. Cinepassion – Analyse zu Abrir puertas y ventanas
  3. Look Now! Filmverleih – Details und Kritiken

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Abrir puertas y ventanas
Abrir puertas y ventanas
Switzerland / Argentina / Netherlands, August 2011
Buenos Aires, Ende Sommer. Marina, Sofia und Violeta leben seit dem Tod ihrer Grossmutter, bei der sie aufgewachsen sind, alleine im Haus ihrer Eltern. Jede versucht auf ihre Art, mit ihrem Tod fertigzuwerden: Marina widmet sich ihrem Studium, während sie gleichzeitig versucht, eine Art Zuhause aufrechtzuerhalten, Sofia konzentriert sich auf ihr Aussehen und die materiellen Dinge, während Violeta sich zwischen Zimmer und Salon bewegt und hie und da einen älteren Mann bei sich empfängt. Zwist ebenso wie Spass, Reibereien ebenso wie Liebesbezeugungen prägen diese Zeit des Übergangs und der Unsicherheit – bis zu jenem Tag im Herbst, an dem Violeta plötzlich verschwindet.
von Milagros Mumenthaler
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Quelle: swissfilms.ch