Acamarachi Vulkan
Acamarachi – Der perfekte Kegelvulkan der Atacama
Der Vulkan Acamarachi (auch Vulkan Pili genannt)
Der Acamarachi (auch Vulkan Pili) ist ein beeindruckender stratovulkanischer Kegel im Norden Chiles, inmitten der Atacama-Wüste in der Region Antofagasta. Mit einer Höhe von 6.029 Metern zählt er zu den höchsten Vulkanen Südamerikas. Seine nahezu perfekte konische Form macht ihn zu einem der ästhetisch schönsten Vulkane der Anden.
Der Name „Acamarachi“ stammt aus der Sprache der Atacameños und bedeutet sinngemäss „schwarzer Berg“. Trotz seiner Höhe ist der Vulkan als erloschen eingestuft. Es gibt keine historischen Ausbrüche, und er gilt als geologisch inaktiv.
Geografie und Lage
Der Acamarachi liegt in unmittelbarer Nähe weiterer berühmter Vulkane wie dem Licancabur (5.916 m) und dem Lascar. Er überragt die hochgelegenen Salzseen (Lagunas) der Atacama, darunter die Laguna Verde und die Lagunen der berühmten Lagunenroute (Ruta de las Lagunas). Diese Kombination aus schneebedeckten Vulkanen, türkisblauen Hochlandlagunen und der extremen Trockenheit der Atacama schafft eine der spektakulärsten Landschaften der Erde.
Besteigung und Tourismus
Die Besteigung des Acamarachi ist technisch nicht extrem schwierig, aber aufgrund der Höhe und der extremen Trockenheit eine anspruchsvolle Hochtour. Sie wird oft mit der Lagunenroute kombiniert. Schweizer Reiseveranstalter und Bergsteigergruppen schätzen diese Region besonders, da sie eine ideale Kombination aus landschaftlicher Schönheit und alpinem Abenteuer bietet – vergleichbar mit den Vulkanbesteigungen in Italien (Ätna, Stromboli), die bei Schweizer Reisenden ebenfalls sehr beliebt sind.
Im Gegensatz zu aktiven Vulkanen wie dem Calbuco (Chile 2015) oder dem Stromboli, bei denen plötzliche Eruptionen ein reales Risiko darstellen, gilt der Acamarachi als sicher. Dennoch erfordert jede Hochtour in über 6.000 Metern Höhe eine gute Akklimatisation und professionelle Führung.
Vulkanismus im Vergleich
Während in der Schweiz natürliche Vulkane fehlen, gibt es hierzulande ein grosses Interesse an Vulkanreisen. Viele Schweizerinnen und Schweizer erklimmen jährlich Vulkane in Italien, Island oder eben Chile. Der Acamarachi steht dabei für die „stille Schönheit“ – im Kontrast zu den aktiven Feuerbergen wie Stromboli oder dem Ätna, die bei Schweizer Reisegruppen besonders nachgefragt sind.
Beste 3 Links zum Thema:
- Die Lagunenroute und ein Abstecher zum Vulkan Pili (Acamarachi) – Sehr schöner Reisebericht mit Bildern der Besteigung
- Nervenkitzel am Krater: 10 Vulkane, die ihr erklimmen könnt – Schweizer Übersicht zu besteigbaren Vulkanen weltweit
- Liparische Inseln: Paddeln um die Vulkane und klettern auf den Vulkan – Schweizer Kanuclub-Bericht zum Vergleich mit aktiven Vulkanen (Stromboli & Vulcano)
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