Agata e la tempesta: Eine filmische Übersicht

Der Spielfilm "Agata e la tempesta" (2004) ist eine italienisch-schweizerisch-britische Koproduktion unter der Regie von Silvio Soldini. Das Werk ist ein bedeutendes Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen dem Tessiner Produktionshaus Amka Films Productions und der RSI (Radiotelevisione svizzera).

Inhaltliche Zusammenfassung

Die Geschichte beginnt mit einer unerwarteten Entdeckung: Agata erfährt, dass Gustavo nicht ihr leiblicher Bruder ist. Diese Nachricht erschüttert das Leben von Gustavo grundlegend. Er hinterlässt seine Familie sowie sein Architekturbüro und sucht einen Neuanfang in Cicognara, womit eine Kette von emotionalen Verwicklungen und Veränderungen in Gang gesetzt wird.

Produktion und Schweizer Kontext

Der Film zeichnet sich durch seine internationale Ausrichtung aus und wurde unter anderem durch die Beteiligung von Amka Films in der Schweiz realisiert. Über die Jahre erlangte der Film in der Schweizer Kulturszene eine feste Präsenz:

  • Festivals: Er wurde mehrfach bei den Giornate cinematografiche di Soletta (Solothurner Filmtage) präsentiert, sowohl 2005 (40. Ausgabe) als auch 2013 (48. Ausgabe).
  • Internationale Wahrnehmung: Neben dem Schweizer Erfolg war der Film auf diversen internationalen Plattformen vertreten, darunter das Tallinn Black Nights Film Festival und das Istanbul Film Festival.

Technische Daten

  • Regie: Silvio Soldini
  • Produktionsländer: Italien, Schweiz, Großbritannien
  • Produzenten (Schweiz): Amka Films Productions in Koproduktion mit der RSI
  • Format: 35mm
  • Länge: 118 Minuten

  1. AGATA E LA TEMPESTA - Offizielle Details (Amka Films)
  2. Solothurner Filmtage - Rückblick zum Festival
  3. RSI - Radiotelevisione svizzera (Partner der Produktion)

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Agata e la tempesta
Agata e la tempesta
Switzerland / United Kingdom / Italy, February 2004
Eine Frau namens Agata, die sicher war, einen Bruder zu haben; die die Bücher liebte, welche sie in ihrer Buchhandlung verkaufte; die sich Hals über Kopf in einen jüngeren Mann verliebte und die Glühbirnen durchbrennen liess, wo immer sie vorüberging, ohne zu wissen weshalb … bis sie merkte, dass sie an einem Wendepunkt angelangt war. Ein Mann namens Gustavo, der glaubte, eine Schwester namens Agata zu haben; der davon überzeugt war, den Beruf des Vaters und den Namen des Grossvaters geerbt zu haben; der sich in der Kleinfamilie mit Frau und Sohn vor aller Unbill sicher fühlte … und eines Tages entdeckte, dass er ein ganz anderer war, als er bisher geglaubt hatte. Ein anderer Mann namens Romeo, der in einem mit Kleidern vollgestopften Auto durch die Landschaft fuhr; der seine Frau für die schönste aller Blüten hielt und trotzdem wie eine dicke Hummel von Blume zu Blume zog; der davon überzeugt war, keine Geschwister zu haben … und nicht ahnte, dass seine Welt viel grösser war, als er je vermutet hätte. Und ein Chor von bizarren, leidenschaftlichen Nebenfiguren, die in diesem heiteren, schmerzlichen, unabsehbaren Lebenslied mitsingen und deren Schicksale sich verknüpfen zu einer Geschichte aus vergangener Zeit, wie sie sich nur heute abspielen kann … oder vielleicht auch morgen.
von Silvio Soldini
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Quelle: swissfilms.ch