Alex Freihart: Ein Leben für die Schweizer Theater- und Filmwelt
Alex Freihart (1933–2020) war ein vielseitiger Schweizer Künstler, der die Theaterlandschaft massgeblich prägte und auch als Filmschauspieler in Erscheinung trat.
Biografischer Hintergrund und Ausbildung
Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte Alex Freihart seine Schauspielausbildung am renommierten Bühnenstudio Zürich. Er war mit der Schauspielerin Gerda Zangger verheiratet, mit der er auch im hohen Alter noch gemeinsam auftrat, etwa bei literarischen Lesungen in Winterthur.
Wirken als Theatermacher und Direktor
Freiharts Schaffen war eng mit der Schweizer Theaterlandschaft verbunden:
- Vielfältige Rollen: In den 1960er Jahren war er unter anderem am Theater für Vorarlberg in Bregenz als Schauspieler, Spielleiter, Theaterdirektor und Dramaturg tätig.
- Leitungstätigkeiten: Er zeichnete als Direktor verantwortlich, unter anderem für das Städtebundtheater Biel/Solothurn (TOBS) sowie das Stadttheater Winterthur. In Winterthur setzte er während seiner Direktionszeit verstärkt auf Gastspiele aus dem ehemaligen Ostblock.
- Regie: Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit wirkte er als Regisseur und Regie-Assistent (unter anderem in Paris).
Filmkarriere
Obwohl er seinen Schwerpunkt auf das Theater legte, wirkte Freihart in zahlreichen Schweizer Filmproduktionen mit, meist in kleineren Rollen. Zu seinem filmischen Schaffen zählen:
- Polizischt Wäckerli (1955)
- Kinder der Berge (1958)
- Es geschah am hellichten Tag (1958)
- Die Hazy Osterwald Story (1961)
Beste Links zu Alex Freihart
- Porträt von Alex Freihart (Cyranos) – Detailliertes Porträt und Filmografie.
- Winterthur Glossar: Stadttheater – Informationen zu seiner Zeit als Theaterdirektor in Winterthur.
- HelveticArchives: Einträge zu Alex Freihart – Dokumente und Archivmaterial zu seinem Wirken am Schauspielhaus Zürich.
Vielleicht auch interessant
War das hilfreich?

