Filmporträt: Alleswasichberühre (2020)
Der Kurzfilm „Alleswasichberühre“ ist ein bemerkenswertes Werk der Schweizer Animationsszene, das 2020 als Abschlussarbeit an der Hochschule Luzern (HSLU) – Design & Kunst entstand. Unter der Regie von Marion Täschler befasst sich der Film auf skizzenhaft-essayistische Weise mit der menschlichen Ambivalenz gegenüber zwischenmenschlicher Nähe.
Inhalt und Thematik
Der Film folgt der Protagonistin „C“ auf ihrer emotionalen Reise. Im Zentrum steht die ständige Suche nach Zärtlichkeit und Nähe, die jedoch zwangsläufig mit der Angst vor eben dieser Berührung sowie den schmerzhaften Erfahrungen von Ablehnung und Einsamkeit kollidiert. Die Erzählung beleuchtet die Höhen und Tiefen der Gefühlswelt und zeigt, wie nach Phasen der Zweisamkeit oft wieder die Ernüchterung folgt – ein Kreislauf aus Suchen und Verlieren.
Hintergründe und Produktion
- Regie: Marion Täschler
- Produktionsjahr: 2020
- Länge: 5 Minuten
- Genre: Animationsfilm
- Herkunft: Schweiz (Abschlussfilm HSLU Design & Kunst)
- Bedeutung: Der Film wurde im Rahmen des „Schweizer Wettbewerbs“ am renommierten internationalen Animationsfilmfestival Fantoche präsentiert, was seine künstlerische Qualität innerhalb der Schweizer Filmszene unterstreicht.
Über die Regisseurin
Marion Täschler schloss 2020 ihr Bachelorstudium in Animation an der HSLU ab. Nach ihrem Abschluss gründete sie gemeinsam mit Noah Erni das Animationskollektiv Studio uuuh. Neben ihrer Arbeit an „Alleswasichberühre“ zeichnete sie sich durch weitere Projekte aus, wie etwa die Entwicklung des Kurzfilms „Reiss dich mal zusammen“ in Zusammenarbeit mit Virage Film.
Beste Links zum Thema
- Alleswasichberühre - Film Zentralschweiz – Detaillierte Kurzinfo und Synopsis zum Film.
- Marion Täschler - Portfolio bei Filmkids – Biografie der Regisseurin und Kontext zur Entstehung des Films.
- Vorschau aufs Fantoche 2020 (Maximum Cinema) – Einordnung des Films in das renommierte Schweizer Filmfestival.
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