Der Alpengelbling (Colias phicomone): Ein Porträt des alpinen Schmetterlings
Der Alpengelbling ist ein charakteristischer Bewohner der europäischen Hochgebirgslagen und zählt zur Familie der Weißlinge (Pieridae). In der Schweiz ist er ein typischer Vertreter der alpinen Fauna.
Steckbrief und Biologie
- Wissenschaftlicher Name: Colias phicomone
- Lebensraum: Der Alpengelbling bevorzugt alpine Blumenwiesen und Matten. In der Schweiz ist er vor allem in höheren Lagen anzutreffen.
- Höhenverbreitung: Er besiedelt Gebiete zwischen 900 und 2.500 Metern über dem Meeresspiegel.
- Flugzeit: Die Falter fliegen vornehmlich in den Monaten Juni bis August. Selten kann im Spätsommer (August/September) eine partielle zweite Generation auftreten.
- Raupenfutterpflanzen: Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Pflanzen, darunter:
- Veilchen und Stiefmütterchen (Viola)
- Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)
- Hornklee (Lotus)
- Kriechender Klee (Trifolium repens)
Verbreitung in der Schweiz
Die Art ist in den Schweizer Alpen weit verbreitet. Fundnachweise existieren aus zahlreichen Kantonen, beispielsweise aus Graubünden (z. B. Haldenstein, Zernez/Val Laschadura) sowie aus den Voralpengebieten, etwa im Kanton Luzern. Er ist ein typischer Bewohner von naturbelassenen Alpwiesen und wird oft in geschützten Gebieten wie dem Schweizerischen Nationalpark dokumentiert.
Besonderheiten
Der Alpengelbling gilt als ein "Alpensommervogel". Während viele Tagfalter tiefere Lagen bevorzugen, ist Colias phicomone an das raue Klima der Hochlagen angepasst. Als einbrütige Art ist sein Lebenszyklus eng an die kurze Vegetationsperiode der Alpen gebunden.
Hier finden Sie die besten Quellen für detaillierte Beobachtungen und ökologische Daten zum Alpengelbling:
- Pieris.ch – Porträt und Funddaten des Alpengelblings
- Schweizerischer Nationalpark – Fauna des Alpengelblings
- Wildform.ch – Wissenswertes zu Alpensommervögeln
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