Amur senza fin: Der erste rätoromanische Spielfilm
«Amur senza fin» (deutsch: «Endlose Liebe») ist ein bedeutender Meilenstein in der Schweizer Filmgeschichte. Als erster Spielfilm, der vollständig in rätoromanischer Sprache produziert wurde, bringt er die vierte Landessprache der Schweiz einem breiten Publikum näher.
Hintergrund und Produktion
- Regie: Christoph Schaub
- Produktion: Zodiac Pictures Ltd in Koproduktion mit der SRG SSR
- Drehort: Das Bündner Oberländer Dorf Sagogn diente als malerische Kulisse.
- Sprache: Rätoromanisch
- Genre: Komödie / Emanzipationsgeschichte
Inhalt
Die Geschichte dreht sich um Mona und ihren Ehemann Gieri. Nach 20 Jahren Ehe ist die Beziehung in den Alltagstrott geraten. Als ein neuer Pfarrer mit unorthodoxen Ratschlägen in das Dorf kommt, versucht Mona, frischen Wind in ihr Eheleben zu bringen. Dies löst eine Kettenreaktion aus, die nicht nur das Paar, sondern die gesamte Dorfgemeinschaft ordentlich aufmischt. Der Film thematisiert dabei Ehekrisen, männliche Rituale in ländlichen Räumen und die Sehnsüchte der Protagonisten.
Einordnung und Rezeption
Der Film zeichnet sich durch seine humorvolle Art aus und vermeidet trotz des alpinen Settings bewusst folkloristische oder altbackene Klischees. Kritiker loben die bewusste Verwendung von Stereotypen, die durch das Augenzwinkern von Regisseur Christoph Schaub und seinem Team charmant in Szene gesetzt werden. Die Besetzung mit bekannten Bündner Schauspielern verleiht dem Film zusätzliche Authentizität. Insgesamt wird «Amur senza fin» als unterhaltsame und liebevolle Komödie wahrgenommen, die erfolgreich Geistliches und Weltliches miteinander verbindet.
Die besten Links zum Thema
- Amur senza fin - Film Zentralschweiz (Datenbankeintrag)
- Cineclub St. Gallen - Programmhinweis und Analyse
- homeLifestyle - Kritik und Einordnung des Films
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