Die Arabische Mau: Robuste Wüstenkatze mit lebhaftem Wesen
Herkunft und Anerkennung
Die Arabische Mau stammt von der Arabischen Halbinsel und lebte dort über 1000 Jahre als Wildkatze in der Wüste. Sie wurde erst 2008/2009 von der World Cat Federation (WCF) als eigenständige Rasse anerkannt und darf seither an Katzenshows teilnehmen. Nicht zu verwechseln ist sie mit der Ägyptischen Mau.
Aussehen
Die mittelgroße Katze besitzt einen kräftigen, muskulösen Körperbau mit langen Beinen und einem runden Kopf. Typisch sind die auffallend großen, breiten und spitzen Ohren sowie ovale Augen, die ihr einen wachen und intelligenten Ausdruck verleihen. Das kurze, dichte Fell liegt eng am Körper an und ist an heiße Klimazonen angepasst. Der Schwanz ist mittellang und harmonisch proportioniert.
Charakter und Verhalten
Arabische Mau-Katzen gelten als aufmerksam, lebhaft, verspielt und energiegeladen, zeigen aber gleichzeitig ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Sie sind menschenbezogen, anhänglich und neugierig, was auf ihre Intelligenz hinweist. Die Rasse verträgt sich in der Regel gut mit Hunden und anderen Tieren, sofern diese katzenfreundlich sind. Aufgrund ihrer Abstammung als Straßen- bzw. Wildkatze ist sie robust und widerstandsfähig.
Haltungshinweise
Als aktive und jagdfreudige Rasse benötigt die Arabische Mau viel Bewegung. Ein gesicherter Balkon, eine eingezäunte Terrasse oder ein umzäunter Garten sind ideal – auch in der Schweiz, wo viele Katzenhalter auf sichere Außenbereiche achten. Kratzbäume, Spielzeuge und Klettermöglichkeiten fördern die geistige und körperliche Auslastung in der Wohnung.
Quellen
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