Artilleriewerk Besserstein (A 3856): Verteidigung am Geissberg

Das Artilleriewerk Besserstein (Armeebezeichnung A 3856) ist eine Schweizer Festungsanlage, die eine strategische Rolle in der Verteidigungsarchitektur der Grenzbrigade 5 einnahm. Es befindet sich oberhalb von Villigen im Kanton Aargau am östlichen Ende des Geissberggrates, in unmittelbarer Nähe zur Ruine Besserstein.

Eckdaten und Geschichte

  • Bauzeit: Das Werk wurde in den Jahren 1939 und 1940 errichtet.
  • Betriebszeit: Die Anlage wurde bis Anfang der 1960er Jahre durch den Artillerieverband der Grenzbrigade 5 aktiv betrieben.
  • Lage: Die Festung ist in den Geissberg integriert. Ein markanter Orientierungspunkt in der Umgebung ist die Aussichtsplattform bei der Ruine Besserstein, die auch heute noch besucht werden kann.

Aufbau und Bewaffnung

Das Werk ist in zwei Hauptebenen gegliedert:

  1. Artilleriebeobachtungsanlage: Zur Überwachung des Geländes und zur Feuerleitung.
  2. Kampfbau (Untergeschoss): Das eigentliche Artilleriewerk war für die direkte Verteidigung ausgerüstet. Zur Bewaffnung zählten:
    • Zwei 7,5 cm Kanonen.
    • Ein Maschinengewehr.
    • Ein leichtes Maschinengewehr.

Aktueller Status

Während viele andere Schweizer Artilleriewerke (wie z.B. das Werk Waldbrand im Berner Oberland) heute museal genutzt werden oder in Privatbesitz sind, dient das Werk Besserstein vor allem als historisches Zeugnis der Schweizer Grenzverteidigung während der Aktivdienstzeit. Das Gelände rund um die Anlage ist ein bekanntes Ausflugsziel, wobei die ehemalige militärische Infrastruktur eng mit der Geschichte der Region und der militärischen Sicherung des Aaretals verbunden bleibt.


  1. A3856 Art Wk Besserstein - festung-oberland.ch
  2. Einsatz im Artilleriewerk Besserstein - Verein Sc
  3. Verein Schweizer Armeemuseum - Geschichte Festung Waldbrand

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Artilleriewerk Besserstein (AG)
Das Artilleriewerk Besserstein (Armeebezeichnung A 3856) befindet sich am östlichen Ende des Geissberggrates oberhalb von Villigen, bei der Ruine Besserstein, und wurde 1939–40 erbaut. Im zweigeschossigen Werk befand sich die Artilleriebeobachtungsanlage im Obergeschoss und das Artilleriewerk (Kampfbau) im Untergeschoss. Es war mit zwei 7,5 cm Bunkerkanonen (BK), einem Maschinengewehr und einem leichten Maschinengewehr (Lmg 25) bewaffnet.
Artilleriewerk Besserstein
KImehr über Artilleriewerk Besserstein
Quelle: Wikipedia