Das Artilleriewerk Homberg (A3962) – Ein Überblick

Das Artilleriewerk Homberg, mit der offiziellen militärischen Kennung A3962, ist ein bedeutender Teil der Schweizer Verteidigungsgeschichte im Rahmen der Réduit-Strategie während des Zweiten Weltkriegs.

Historischer Hintergrund

Die Anfänge des Werks gehen auf das Jahr 1940 zurück. Nachdem gegen Ende des Jahres erstmals eine 8,4-cm-Batterie auf dem Zeiher Homberg erwähnt wurde, entschied die Schweizer Armeeführung im Jahr 1941, diese Anlage auszubauen.

Bau und Struktur

  • Planung: Der Ausbau zu einer unterirdischen Anlage begann ab 1941.
  • Bewaffnung: Das Werk war für die Aufnahme von vier Geschützen konzipiert.
  • Strategische Einordnung: Das Artilleriewerk Homberg reiht sich ein in die zahlreichen Befestigungsanlagen, die die Schweizer Armee zum Schutz des Landesinneren und wichtiger Verkehrswege errichtete. Während in anderen Regionen, wie etwa am Thunersee, massive Anlagen wie Waldbrand, Legi oder Schmockenfluh entstanden, diente das Werk Homberg der regionalen Verteidigung und Feuerunterstützung.

Bedeutung im Kontext der Schweizer Festungsbauten

Obwohl das Werk Homberg im Vergleich zu den „Giganten“ der Festungstruppen im Berner Oberland (wie dem Artilleriewerk Waldbrand) eine spezifischere lokale Aufgabe hatte, verdeutlicht es das Prinzip der Schweizer Verteidigung während des Aktivdienstes: Die Umwandlung von exponierten Stellungen in geschützte, unterirdische Kavernenanlagen, um eine langfristige Widerstandsfähigkeit im Falle einer Invasion zu gewährleisten.


Die besten Informationsquellen

  1. A3962 Art Wk Homberg - Festung Oberland – Detaillierte historische Fakten zum Werk Homberg.
  2. Geschichte Festung Waldbrand - Verein Schweizer Armeemuseum – Hintergrundinformationen zur Festungsarchitektur und den grossen Artilleriewerken im Berner Raum.
  3. AFOSK - Links zu Schweizer Festungsanlagen – Umfangreiche Linksammlung zu weiteren Objekten der Schweizer Verteidigung wie Faulensee und Waldbrand.

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Artilleriewerk Homberg (AG)
Das Artilleriewerk Homberg (Armeebezeichnung A 3962) ist ein Anfang 1940 auf dem Zeiher Homberg erbautes Stollensystem mit zwei Eingängen für vier 8,4-cm-Feldkanonen 1884 und ab 1948 vier 12-cm-Haubitzen auf Pivotlafetten. Truppenunterkunft befand sich in einer Baracke und ab 1950er Jahren in zwei U12-Unterständen. Es wurde 1971 ausgemustert und durch Festungsminenwerfer ersetzt.
Artilleriewerk Homberg
KImehr über Artilleriewerk Homberg
Quelle: Wikipedia