„As mil e uma noites“ (Tausendundeine Nacht): Film, Wein und kulturelle Bezüge in der Schweiz

Der Titel „As mil e uma noites“ (Portugiesisch für „Tausendundeine Nacht“) ist im Schweizer Kontext vielschichtig belegt. Während er im cineastischen Bereich für ein bedeutendes Werk des portugiesischen Regisseurs Miguel Gomes steht, findet sich der Name in der Schweiz auch häufig als Markenbezeichnung für hochwertige Weine aus dem Douro-Tal.

Der Film: Miguel Gomes’ „As mil e uma noites“

Im Jahr 2015 sorgte das monumentale Filmprojekt As mil e uma noites (engl. Arabian Nights) von Miguel Gomes international für Aufsehen.

  • Schweizer Verbindung: Der Film wurde unter Beteiligung der Schweizer Produktionsfirma Box Productions koproduziert.
  • Aufführung: Das Werk, das eine Gesamtlaufzeit von rund 380 Minuten umfasst, wurde unter anderem bei den Filmfestspielen von Cannes als filmisches Ereignis präsentiert. In Schweizer Filmkreisen, etwa in Sennhausers Filmblog, wurde das Werk als „unverpassbar“ eingestuft und intensiv besprochen.

Kulinarik: Weinbaugebiet Douro unter dem Namen „Mil e Uma Noites“

In Schweizer Wein-Onlineshops ist „Mil e Uma Noites“ eine bekannte Bezeichnung für Weine aus der portugiesischen Region Douro (Porto/Douro). Diese Weine werden von verschiedenen Schweizer Händlern vertrieben.

  • Verfügbarkeit: Kunden können in der Schweiz Jahrgänge wie 2012, 2013 oder 2014 sowie spezielle Magnum-Flaschen erwerben.
  • Markenpräsenz: Die Weine werden oft als hochwertige Spezialitäten gelistet, die die kulturelle Verbindung zwischen der Schweiz und Portugal im Bereich der Genussmittel unterstreichen.

Weitere Verwendungsweisen

  • Reise & Tourismus: Der Begriff findet sich gelegentlich in touristischen Kontexten (z. B. Pantanal-Reisen, wo die Anzahl der Nächte beworben wird), wobei Schweizer Firmen wie der Zoo Pantanal als Vermittler oder Patrone in Erscheinung treten.
  • Literatur: Vereinzelt wird der Titel für Metaphern in Buchrezensionen verwendet (z. B. im Kontext von „Noites no Circo“), um die Erzählkunst zu beschreiben.

  1. Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren (Woche 46, 2015) – Fachliche Einordnung des Films in der Schweizer Filmkritik.
  2. Cinéforom: Schweizer Koproduktionen in Cannes 2015 – Hintergrundinformationen zur Schweizer Beteiligung am Film von Miguel Gomes.
  3. Tinus WyBoutique: Wein aus dem Douro-Tal – Übersicht der in der Schweiz erhältlichen „Mil e Uma Noites“-Weine.

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Quelle: swissfilms.ch