Asthma bronchiale: Eine Übersicht zur chronischen Atemwegserkrankung

Asthma bronchiale ist eine weltweit verbreitete, chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege. Durch eine dauerhafte Überempfindlichkeit der Bronchien reagieren die Betroffenen auf bestimmte Reize mit einer Verengung der Atemwege, was die Atmung erheblich erschweren kann.

Krankheitsbild und Formen

Bei Asthma bronchiale unterscheiden Mediziner grundlegend zwischen verschiedenen Formen, die häufig auch in Mischformen auftreten:

  • Allergisches Asthma (extrinsisch): Tritt häufig bereits im Kindes- und Jugendalter auf. Auslöser sind Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare.
  • Nicht-allergisches Asthma (intrinsisch): Diese Form zeigt sich meist erst bei Erwachsenen ab 35 Jahren. Auslöser sind hier keine Allergene, sondern Faktoren wie Infektionen, Medikamente, kalte Luft oder Schadstoffe.
  • Mischformen: Dies ist die häufigste Ausprägung, bei der sich Symptome beider Formen überschneiden können.

Verbreitung in Deutschland

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Schätzungen zufolge sind etwa 5 bis 8 % der Erwachsenen sowie 6 bis 10 % der Kinder von Asthma bronchiale betroffen. Während die Erkrankung bei manchen Kindern im Laufe des Heranwachsens abklingen kann, erfordert sie bei Erwachsenen meist eine langfristige Therapie.

Symptome und Auslöser

Die Symptome treten oft anfallsartig auf und können durch verschiedene Faktoren provoziert werden:

  • Umweltfaktoren: Rauch, intensive Düfte, Wetterwechsel oder Schadstoffe.
  • Körperliche Anstrengung: Besonders Sport bei kalter Luft kann Anfälle auslösen.
  • Berufliche Belastung: Reizstoffe wie Mehlstaub oder Chemikalien erhöhen das Risiko (z. B. bei Bäckern oder Schreinern).
  • Infekte: Erkältungen und grippale Infekte reizen die bereits entzündeten Atemwege zusätzlich.

Diagnose und Therapie

Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um Folgeschäden am Herz-Kreislauf-System oder eine Verschlechterung der Lungenfunktion zu verhindern. Diagnostische Maßnahmen umfassen in der Regel Lungenfunktionstests sowie bildgebende Verfahren wie Röntgen.

Die Behandlung verfolgt einen zweigliedrigen Ansatz:

  1. Langzeittherapie: Entzündungshemmende Medikamente sollen die chronische Entzündung dauerhaft kontrollieren.
  2. Bedarfstherapie: Wirkstoffe zur sofortigen Erweiterung der Bronchien bei akuter Atemnot oder zur Vorbeugung bei körperlicher Belastung.
  3. Prävention: Ein wesentlicher Baustein ist der konsequente Verzicht auf Nikotin (aktiv und passiv) sowie die Vermeidung bekannter Auslöser.

Die besten 3 Informationsquellen

  1. Asthma bronchiale: Informationen und Hilfe (Asthma-Alltag)
  2. Asthma bronchiale – Definition, Symptome, Ursachen, Therapie (CEGLA)
  3. Was ist Asthma Bronchiale? (Bronchitis Symptome)
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Krankheiten
Asthma bronchiale
Synonym: Asthma, Bronchialasthma Auslöser sind Blütenpollen oder Tierhaare genauso wie Kälte oder Belastung: Asthma bronchiale gehört zu den häufigsten chronischen Krankheiten in der Schweiz. Asthma bronchiale ist eine chronische und entzündliche Erkrankung der Atemwege. Charakteristisch sind Atemnot, Hustenanfälle und pfeifende Atemgeräusche. Die Bronchien reagieren dabei auf verschiedene Reize wie Pollen oder Tierhaare, aber auch Kälte oder körperliche Belastung können asthmatische Beschwerden auslösen. In der Schweiz ist ungefähr jedes 10. Kind von Asthma betroffen. Damit ist Asthma bei Kindern die häufigste chronische Krankheit überhaupt. Die Erkrankung bessert sich mit steigendem Alter jedoch spürbar, deshalb leidet nur noch jeder 14. Erwachsene an Asthma.