Avant la fin de l’été: Ein filmisches Porträt zwischen Dokumentation und Fiktion
Der Film "Avant la fin de l’été" (2017) ist das erste Langfilm-Debüt der belgisch-französisch-schweizerischen Regisseurin Maryam Goormaghtigh. Der Film zeichnet sich durch seine sanfte, subtile Erzählweise aus, die gekonnt zwischen dokumentarischem Stil und fiktionaler Erzählung changiert.
Inhalt und Handlung
Die Geschichte folgt Arash, der nach fünf Jahren Studium in Paris beschließt, in den Iran zurückzukehren, da er in Frankreich nie richtig heimisch geworden ist. Um ihn umzustimmen, nehmen ihn seine beiden Freunde Hossein und Ashkan auf eine letzte, abenteuerliche Reise durch Frankreich mit. Der Film thematisiert dabei auf melancholische und einfühlsame Weise unerfüllte Wünsche, Freundschaft und das Gefühl der Entwurzelung.
Schweizer Bezug und Produktion
Der Film hat eine starke Verbindung zur Schweiz:
- Produktion: Er wurde maßgeblich durch Schweizer Unternehmen koproduziert, darunter Intermezzo Films und Sunny Independent Pictures, in Zusammenarbeit mit der Radio Télévision Suisse (RTS).
- Auszeichnungen: Der Film erlangte hohe Anerkennung und wurde 2018 für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert.
- Bildung: Über e-media.ch, eine Plattform der interkantonalen Konferenz für öffentliches Bildungswesen der französischsprachigen Schweiz und des Tessins, wird der Film für Bildungszwecke und pädagogische Analysen genutzt.
Rezeption
"Avant la fin de l’été" wurde bereits bei seiner Premiere auf dem Filmfestival in Cannes von der Kritik gefeiert. In der Schweiz wurde er in verschiedenen cineastischen Kontexten gezeigt, unter anderem im Rahmen von Filmclubs (z. B. LuganoCinema93) und spezialisierten Festivals wie dem Festival Spazio Dialogo im Tessin.
Empfohlene Links
- Cinéforom – Avant la fin de l’été (Produktionsdetails)
- Cinéma Royal – Synopsis und Hintergrund
- e-media.ch – Pädagogische Materialien zum Film
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