Übersicht: Ayaneh – Ein Schweizer Kurzfilm-Drama
Der Kurzfilm „Ayaneh“ (2018/2019) ist eine eindrückliche Schweizer Produktion, die sich mit den Themen Flucht, Identität und kultureller Identitätsfindung auseinandersetzt.
Inhalt und Handlung
Die Geschichte folgt Ayaneh, einer jungen geflüchteten Frau aus Afghanistan, die in der Schweiz ein neues Leben zu beginnen versucht. Während sie sich in ihrem neuen Umfeld zurechtfindet, trifft sie eines Tages in einem öffentlichen Schwimmbad auf Anna. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine tiefere Verbindung, doch diese Annäherung führt zu einer wachsenden Konfrontation mit Ayanehs religiös geprägtem familiären Umfeld.
Produktionsdetails
- Regie: Nicolas Greinacher
- Produktion: Cognito Films (unter Beteiligung von Rajko Jazbec & Dario Schoch)
- Genre: Kurzfilm / Drama
- Länge: 15 Minuten
- Erscheinungsjahr: 2018/2019
- Herkunft: Schweiz
Besetzung und Rezeption
Der Film wird häufig im Kontext der schauspielerischen Leistungen von Ladina von Frisching genannt. Die in Luzern geborene Schauspielerin, die ihre Ausbildung an der European Film Actor School (EFAS) in Zürich absolvierte, trägt mit ihrer Darstellung maßgeblich zum Erfolg des Werks bei. Der Film wurde international beachtet und unter anderem bei den Los Angeles Film Awards als „Best LGBTQ Film“ ausgezeichnet. Er gilt als wichtiger Bestandteil der Schweizer Film-Nachwuchsförderung.
Empfohlene Links
- Ayaneh – Offizielle Seite bei Catpics
- Ladina von Frisching – Profil bei Schauspiel.ch
- Götz George Nachwuchspreis – Informationen und Filmografie
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