Das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair: Ein Juwel des UNESCO-Welterbes

Das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair, gelegen im gleichnamigen Tal im Schweizer Kanton Graubünden, ist ein bedeutendes Zeugnis der frühmittelalterlichen Geschichte und Architektur. Seit 1983 gehört die Anlage zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Bedeutung und Geschichte

  • Ursprung: Das Kloster geht auf die Karolingerzeit zurück und ist namensgebend für das Val Müstair (vom lateinischen monasterium).
  • Architektur & Kunst: Die Anlage beherbergt den weltweit größten und am besten erhaltenen frühmittelalterlichen Freskenzyklus. Die Wandmalereien sowie die karolingischen Konventbauten sind von herausragender kunsthistorischer Bedeutung.
  • Forschung: Kontinuierliche archäologische Untersuchungen (unter anderem im Plantaturm und den Konventbauten) stellen sicher, dass die über 1200-jährige Geschichte des Klosters wissenschaftlich erschlossen und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Leben und Erleben heute

  • Benediktinisches Leben: Im Kloster begegnen sich bis heute klösterlicher Alltag, Kulturpflege, Gebet und Forschung.
  • Klostermuseum: Im Plantaturm gelegen, bietet das Museum Einblicke in die über 1200-jährige Geschichte, das Leben der Schwestern und die wertvollen Kunstschätze.
  • Besucherinformationen:
    • Führungen: Täglich ab einer Gruppengröße von 6 Personen werden Kirchen- und Museumsführungen angeboten.
    • Gästehaus: Ein kleines Gästehaus ermöglicht Besuchern das Innehalten und Verweilen in klösterlicher Stille.
    • Region: Das Kloster ist eng mit der Biosfera Val Müstair verknüpft und dient als kulturelles Zentrum der Region.
  1. UNESCO-Weltkulturerbe - Das Kloster St. Johann in Müstair
  2. UNESCO Welterbe Kloster St. Johann - Val Müstair
  3. Kloster St. Johann in Müstair - Skizzenbuch

Vielleicht auch interessant


Altstadt von Bern UNESCO

Architektonisches Werk Le Corbusier UNESCO

Benediktinerinnenkloster St. Johann Müstair UNESCO

Drei Burgen von Bellinzona UNESCO

La Chaux-de-Fonds Le Locle UNESCO

Monte San Giorgio UNESCO

Prähistorische Pfahlbauten Alpen UNESCO

Rhätische Bahn UNESCO

Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch UNESCO

Stiftsbezirk St. Gallen UNESCO

Tektonikarena Sardona UNESCO

Weinberg-Terrassen von Lavaux UNESCO
War das hilfreich?
Welterbe UNESCO
Benediktinerinnenkloster St. Johann Müstair UNESCO (1983)
Das um 800 gegründete Kloster gilt als eine Stiftung Karls des Grossen. Seit dem 12. Jahrhundert ist es ein Benediktinerinnenkonvent. Hauptsehenswürdigkeit sind die Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten karolingischen Fresken, die einen Wandbildzyklus bilden.
Benediktinerinnenkloster St. Johann Müstair
KImehr über Benediktinerinnenkloster St. Johann Müstair
Quelle: Wikipedia