Übersicht: Die Vielfalt des Amarants – Von Ernährung bis Design

Der Begriff „Amarant“ ist vielschichtig und bezeichnet sowohl eine Pflanzengattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) als auch eine symbolträchtige Bezeichnung für Beständigkeit und Ästhetik. Hier ist eine Übersicht über die verschiedenen Facetten und Einsatzgebiete in der Schweiz:

1. Ernährung und Gesundheit

In der Schweizer Ernährungskultur wird Amarant zunehmend als wertvolles „Pseudogetreide“ geschätzt:

  • Nährstoffquelle: Amarant ist glutenfrei und reich an hochwertigem pflanzlichem Eiweiss, Ballaststoffen sowie Mineralstoffen.
  • Anwendung: Er wird oft ähnlich wie Griess oder Quinoa zubereitet. Kulinarische Anwendungen finden sich beispielsweise in Rezepten wie Bärlauch-Pesto, wo der rote Amarant sowohl geschmacklich als auch optisch bereichert.
  • Tierernährung: Gepuffter Amarant wird in der Schweiz als leicht verdauliches Ergänzungsfutter für Kleinnager, Kaninchen und Vögel angeboten, da er für die Tiere leicht zu kauen ist.

2. Kunst, Design und Handwerk

Der Name „Amarant“ dient häufig als Namensgeber für ästhetische Produktserien:

  • Keramik: Schweizer Töpferateliers (z. B. sonym) führen Serien unter dem Namen „Amarant“, die handgefertigte Stücke wie quadratische Teller, Tassen oder spezielle „Blume“-Etageren umfassen.
  • Kosmetik: Aufgrund seiner pflegenden Eigenschaften wird Amarantöl auch in Naturkosmetikprodukten wie Peeling-Seifen verarbeitet, um eine „pure Reinigungskraft“ zu erzielen.

3. Symbolik und Tradition

Der Name leitet sich vom griechischen amarantos („unverwelklich“) ab:

  • Symbolik: In der Esoterik und historischen Symbolik gilt der Amarant als Zeichen für Beständigkeit. Aufgrund seiner Fähigkeit, die Farbe auch im getrockneten Zustand zu behalten, wurde er traditionell als Grabschmuck verwendet, um Unvergänglichkeit zu symbolisieren.

4. Anbau in der Schweiz

Die Frage, ob Amarant in der Schweiz angebaut werden kann, wird in Fachkreisen der Schweizer Medien (z. B. Luzerner Zeitung) als Thema für eine gesunde, lokal orientierte Ernährung diskutiert, wobei die Pflanze für ihre Anpassungsfähigkeit und den hohen Proteingehalt geschätzt wird.


  1. Amarant – Das kleine Korn mit viel Power (Luzerner Zeitung)
  2. Serie «Amarant» – Keramik-Atelier (sonym.ch)
  3. Amarant und Quinoa – Informationen von diabetesschweiz

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Blumen
Bouchons Bastard-Amarant
Gattung
Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)
Blütezeit
Juni bis Oktober
Vorkommen
kollineKolline Stufe (Hügelstufe: bis ca. 900m)
Stufe
Bouchons Bastard-Amarant
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