Dokumentarfilm-Portrait: Buebe gö z`Tanz

Der 2012 erschienene Schweizer Dokumentarfilm «Buebe gö z`Tanz» von Regisseur Steve Walker bietet einen intensiven Einblick in die Kollision zweier künstlerischer Welten: die klassische Professionalität des BERN:BALLETT und die raue, anarchische Energie der Berner Rockband Kummerbuben.

Inhalt und Handlung

Der Film porträtiert den Traum zweier Tänzerinnen, Izumi Shuto und Martina Langmann, die den Sprung zur Choreografie wagen. Um dieses Ziel zu erreichen, investieren sie ihre gesamte Energie in ein gemeinsames Projekt mit dem Ensemble des BERN:BALLETTS. Die zentrale Spannung des Films ergibt sich aus dem Aufeinandertreffen des disziplinierten Ballett-Alltags mit der "Rumpelmusik" und der chaotischen Atmosphäre des Probekellers der Kummerbuben. Es ist eine Geschichte über Hierarchien, Schmerz, Schweiss und die befreiende Verschmelzung von zwei konträren Kunstformen.

Produktion und Rezeption

  • Produktion: Realisiert durch die Schweizer Produktionsfirma Recycled Tv.
  • Laufzeit: 85 Minuten.
  • Kritik: Der Film wurde in der Schweizer Presse äusserst positiv aufgenommen. Rezensenten lobten die "brillante Fotografie" und bezeichneten den Film als "künstlerische Offenbarung" sowie als eine echte "Filmperle". Kritiker hoben zudem hervor, dass der Film trotz seines dokumentarischen Charakters die Spannung eines Thrillers aufbaut.
  • Bedeutung: Das Werk gilt als bedeutendes Beispiel für die innovative Integration von Tanz und Musik in der Schweizer Filmlandschaft und dient als Referenz für die hohen physischen und mentalen Anforderungen an professionelle Tänzer.

Eckdaten auf einen Blick

  • Regie: Steve Walker
  • Genre: Dokumentarfilm
  • Produktionsland: Schweiz
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Altersfreigabe: Ab 12 Jahren

  1. Offizielle Seite bei RecTv – Einblick in die Produktion und Hintergründe des Films.
  2. Voltafilm Infoseite – Umfangreiche Pressestimmen und detaillierte Inhaltsbeschreibung.
  3. Kino Rosental Heiden – Informationen zu technischer Spezifikation und Kontext des Werkes.

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Schweizer Filme
Buebe gö z'Tanz
Buebe gö z'Tanz
Switzerland, January 2012
Zwei ganz unterschiedliche Welten prallen aufeinander: das professionelle Bern-Ballett, hierarchisch organisiert und mit herausfordernden Ansprüchen an das körperliche und psychische Limit der Tänzerinnen und Tänzer; da die Band «Kummerbuben», ganz Rock’n’Roll mit viel Bier, Zigaretten und lockerer Arbeitsmoral. Nun wollen die Kummerbuben als erste Rockband in den heiligen Hallen des Stadttheaters Bern spielen. Die beiden Tänzerinnen Izumi Shuto und Martina Langmann opfern ihre ganze Energie und Zeit für ihre erste lange Choreografie. Der Film erzählt von zwei Welten und einer Bühne, von Schweiss und Schmerz, Hierarchie und Anarchie und von der geglückten Verschmelzung zwischen Tanz und Musik.
von Steve Walker
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Quelle: swissfilms.ch