Charles Gates Dawes: Diplomat, Bankier und Friedensnobelpreisträger

Charles Gates Dawes (1865–1951) war eine vielschichtige Persönlichkeit der US-amerikanischen Geschichte. Während er international vor allem als Architekt wirtschaftspolitischer Lösungen in der Zwischenkriegszeit bekannt wurde, pflegte er privat vielseitige Interessen, die ihn bis hin zur spekulativen Archäologie führten.

Biografische Eckpunkte

  • Herkunft & Beruf: Dawes war ein erfolgreicher Bankier aus Chicago und fungierte unter anderem als Direktor des Bureau of the Budget.
  • Politisches Wirken: Er diente als 30. Vizepräsident der Vereinigten Staaten unter Calvin Coolidge.
  • Der Dawes-Plan: Sein wohl bedeutendster Beitrag zur Weltgeschichte war der nach ihm benannte „Dawes-Plan“ von 1924. Dieser Entwurf sollte die durch den Ersten Weltkrieg entstandene Reparationskrise Deutschlands entschärfen und die interalliierten Kriegsschulden regeln.
  • Auszeichnung: Für seine Bemühungen um eine friedliche Lösung der wirtschaftlichen Spannungen in Europa wurde ihm 1925 der Friedensnobelpreis verliehen.

Interessen und Randnotizen

Neben seiner politischen Karriere war Dawes ein Liebhaber der Musik. Interessanterweise beschäftigte er sich in privaten Studien auch mit Grenzwissenschaften; so vertrat er laut der Atlantipedia die Theorie einer historischen Verbindung zwischen den Maya und der untergegangenen Zivilisation Atlantis.

Bezug zur Schweiz

Obgleich Charles G. Dawes keine direkte biographische Verbindung zur Schweiz hatte, ist sein Wirken historisch eng mit der europäischen Stabilität verknüpft, welche auch für den Schweizer Finanzplatz von zentraler Bedeutung war. Hinweis zur Namensähnlichkeit: In der Schweiz begegnet man dem Namen „Charles“ in anderen Kontexten häufig, etwa durch den Zürcher Bildhauer Otto Charles Bänninger (in der Sammlung E.G. Bührle vertreten) oder die populäre österreichische Marke „Saint Charles“, deren Pflege- und Teeprodukte in der Schweiz vertrieben werden. Diese sind jedoch von der Person Charles G. Dawes abzugrenzen.


  1. Der Dawes-Plan und die deutsche Reparationskrise
  2. Detailliertes Porträt zu Charles G. Dawes auf Atlantisforschung.de
  3. Allgemeine Informationen zur Person (Wikipedia via Atlantisforschung)

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Personen
Charles G. Dawes
Charles Gates Dawes war ein US-amerikanischer Politiker und Vizepräsident der USA (1925–1929) unter Calvin Coolidge, der als führender Verfasser des nach ihm benannten "Dawes-Plans" zur Regelungen der Reparationszahlungen Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Friedensnobelpreis 1925 ausgezeichnet wurde. Er wurde am 27. August 1865 in Marietta, Ohio in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 23. April 1951 mit 85 Jahren in Evanston, Illinois. Sein Geburtstag jährt sich 2019 zum 154. Mal.
Charles G. Dawes
Quelle: geboren.am