Chasseurs de Crimes: Eine Übersicht zum Film und literarische Abgrenzung

Der Begriff "Chasseurs de crimes" (zu Deutsch: "Verbrecherjäger") ist im Schweizer Kontext vor allem als Titel eines dokumentarischen Filmprojekts bekannt, das durch Institutionen wie die Schweiz unterstützt wurde. Es ist jedoch wichtig, den Filmtitel von literarischen Werken zu unterscheiden, die thematisch ähnlich klingen, aber inhaltlich völlig anders ausgerichtet sind.

Der Dokumentarfilm "Chasseurs de Crimes"

Der Film von Nicolas Wadimoff und Juan Lozano ist ein bedeutendes Werk, das die Arbeit von Ermittlern beleuchtet.

  • Engagement: Der Film wurde im Rahmen des "Human Rights Film Tour"-Projekts international präsentiert. Anlässlich des 70. Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte organisierten Schweizer Botschaften weltweit – unter anderem in Tansania – Filmvorführungen, gefolgt von Debatten mit NGOs und Journalisten.
  • Förderung: Das Projekt erhielt finanzielle Unterstützung durch den Teleproduktions-Fonds, was seine Bedeutung für das Schweizer Filmschaffen unterstreicht.

Abgrenzung: Literatur und regionale Themen

In den Suchergebnissen finden sich zudem Werke, die oft mit der Jägerschaft oder Kriminalfällen in der Schweiz (speziell im Wallis) in Verbindung gebracht werden, aber nicht mit dem Dokumentarfilm identisch sind:

  • Jean-Yves Gabbud: Der Walliser Autor veröffentlichte den Kriminalroman „Les chasseurs de loups“ (Die Wolfsjäger), der sich mit der aktuellen Debatte um die Wolfsregulierung im Kanton Wallis befasst. Der Autor ist zudem für seine Werke über das lokale Erbe und die Tradition der „Reines“ (Eringerkühe) bekannt.
  • Thematische Verwechslungsgefahr: Während der Dokumentarfilm Menschenrechtsverletzungen und deren strafrechtliche Verfolgung thematisiert, befassen sich die Werke von Gabbud mit fiktionalen Kriminalfällen in einer realistischen, regionalen Umgebung.

Bedeutung in der Schweiz

Der Film fungiert als Brücke zwischen der Schweizer Außenpolitik und der internationalen Menschenrechtsarbeit. Durch die Kooperation des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit dem Festival du film et forum international sur les droits humains (FIFDH) wird der Film genutzt, um Schweizer Werte wie Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte aktiv in den diplomatischen Dialog einzubringen.


  1. Chasseurs de Crimes – Dokumentation bei Akka Films
  2. Jean-Yves Gabbud: Les chasseurs de loups bei FNAC
  3. Jahresbericht des Teleproduktions-Fonds (Förderungshinweis)

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Schweizer Filme
Chasseurs de crimes
Chasseurs de crimes
Switzerland, March 2014
An ihrem Hauptsitz in Genf sind die Anwälte des Vereins TRIAL (Track Impunity Always) unermüdlich auf der Suche nach Kriegsverbrechern, die sich in der Schweiz aufhalten könnten. Alle an diesen Konflikten beteiligten Personen geraten ins Visier dieser Juristen, wahre Verbrecherjäger des modernen Zeitalters. Der Film berichtet von ihrem täglichen Kampf gegen Ungerechtigkeit und Straffreiheit. Aber er stellt auch Fragen, die sich aus diesem Kampf ergeben: Gibt es eine Gerechtigkeit, die über allen anderen steht? Sind gewisse Opfer mehr Wert als andere?
von Nicolas Wadimoff, Juan José Lozano
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Quelle: swissfilms.ch