Chop Suey: Zwischen Kunstgeschichte und kulinarischer Vielfalt
Der Begriff „Chop Suey“ bezeichnet heute zwei völlig unterschiedliche Welten: ein ikonisches Werk der modernen Malerei und ein weltweit bekanntes Wok-Gericht, das in der Schweiz auf vielfältige Weise interpretiert wird.
Das Gemälde: „Chop Suey“ von Edward Hopper
Das 1929 entstandene Ölgemälde Chop Suey ist eines der bekanntesten Werke des US-amerikanischen Malers Edward Hopper. Es fängt die Atmosphäre der damaligen Zeit ein, in der Chop-Suey-Restaurants in den USA zu modischen Treffpunkten für die aufstrebende Mittelschicht wurden.
- Inspiration: Das Werk reflektiert die persönliche Geschichte des Künstlers. Hopper und seine Frau besuchten in ihren frühen gemeinsamen Jahren häufig den „Far East Tea Garden“. Auch das „Empire Chop Suey“-Gebäude, in dem sie zeitweise lebten, prägte Hopper in seinem künstlerischen Schaffen.
- Bedeutung: Das Bild gilt als Beispiel für die „geistige Tiefe“ in Hoppers Arbeit. Es ist weitgehend von den Lokalen inspiriert, die der Maler in New York frequentierte, und zeigt seine methodische, langsame Arbeitsweise.
Die kulinarische Interpretation in der Schweiz
Während der Name im künstlerischen Kontext für Melancholie und städtische Einsamkeit steht, wird Chop Suey in der Schweizer Küche als gesundes, schnelles und wandelbares Pfannengericht geschätzt.
- Schweizer Variationen: In der Schweiz gibt es kreative Fusion-Rezepte, die das asiatische Gericht lokalisieren. Ein prominentes Beispiel ist das Tilsiter-Chop-Suey, bei dem statt Fleisch marinierte Tilsiter-Käsewürfel verwendet werden – ein vegetarischer Twist, der den Käse mit Sojasauce, Ingwer und knackigem Gemüse kombiniert.
- Küchentipps: Die Schweizer Food-Szene betrachtet Chop Suey zudem als ideales „Resteverwertungs-Gericht“. Ob mit Rindfleisch, Sommergemüse oder saisonalen Zutaten aus dem eigenen Kühlschrank: Das Gericht zeichnet sich durch seine kurze Zubereitungszeit und hohe Flexibilität aus.
Kulturelle Randnotiz
Der Name „Chop Suey“ ist darüber hinaus in der Popkultur tief verwurzelt – etwa durch den berühmten Song der Band System of a Down. Auch hier zeigt sich die Vielseitigkeit des Begriffs, wenn er in Internet-Phänomenen wie einem singenden Furby-Spielzeug neu interpretiert wird.
Die besten Links zum Thema
- Edward Hopper: Analyse des Gemäldes "Chop Suey"
- Schweizer Rezept: Tilsiter-Chop-Suey
- Food-Blog: Unser beliebtes Chop Suey (mit Rindfleisch)
Vielleicht auch interessant
War das hilfreich?

