Übersicht: «Chrieg» (2014) – Das Schweizer Filmwerk von Simon Jaquemet
Der Spielfilm «Chrieg» (internationaler Titel: War) ist ein bedeutendes Werk des Schweizer Regisseurs Simon Jaquemet aus dem Jahr 2014. Der Film zeichnet sich durch seine kompromisslose Erzählweise aus und hebt sich deutlich vom konventionellen Schweizer Kino ab.
Inhalt und Thematik
Im Zentrum der Geschichte steht der 15-jährige Matteo. Er wird als „mädchenhaft“, schwach und verletzlich beschrieben. Die Welt scheint sich gegen ihn verschworen zu haben, was zu einem verzweifelten Ringen um Identität und Zugehörigkeit führt. Der Film beleuchtet soziale Randphänomene und das Gefühl tiefster Verlorenheit. Kritiker beschreiben das Werk als „Tritt in die Magengrube“, das durch seine rabiate und „unpädagogische“ Inszenierung besticht.
Produktionsdetails
- Regie & Drehbuch: Simon Jaquemet
- Produktionsjahr: 2014
- Länge: ca. 100–110 Minuten
- Wichtige Darsteller: Benjamin Lutzke (Matteo), Ella Rumpf (Ali), Ste (Anton), Sascha Gisler (Dion)
- Kamera: Lorenz Merz
- Auszeichnungen: Gewinner des Max Ophüls Preises 2015
Kritiken und Rezeption
Der Film wurde national wie international für seine bildstarke Erzählweise gelobt. Besonders hervorgehoben wurde die Darstellung der inneren Zerrissenheit der Charaktere. Im Gegensatz zu vielen „risikolosen“ Schweizer Produktionen jener Zeit gilt Chrieg als ein mutiges, viszerales Projekt, das den Zuschauer mit ungeschönten Emotionen konfrontiert.
Die besten Links zum Thema
- Artfilm.ch – Chrieg (Offizielle Seite mit Streaming-Optionen und Hintergrundinformationen)
- Theaternachtgedanken – Kritik und Fakten zu Chrieg (Umfassende Zusammenfassung und Stabliste)
- Theater Neumarkt – Filmreihe Chrieg (Hintergründe zur Aufführung und Plattform-Diskussion)
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