Filmporträt: Ciao Babylon (2017)

Übersicht zum Dokumentarfilm

„Ciao Babylon“ ist ein Schweizer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2017 unter der Regie von Kurt Reinhard und Christoph Schreiber. Der Film widmet sich einem der drängendsten Themen der modernen Kulturgeschichte: dem drohenden Aussterben von Sprachen. Laut UNESCO wird bis Ende des 21. Jahrhunderts die Hälfte der heute existierenden 6.500 Sprachen verschwunden sein – und mit ihnen der jeweils einzigartige Blick auf die Welt.

Inhaltliche Schwerpunkte

Der Film nimmt das Publikum mit auf eine Reise zwischen zwei Welten:

  • New York: Hier begegnen die Filmemacher Dan Kaufman, einem engagierten „Sprachensammler“, der sich im Grossstadtdschungel für den Erhalt gefährdeter Dialekte und Idiome einsetzt.
  • Schweiz: Der Film begleitet Giancarlo Malchiodi auf seiner persönlichen Suche nach seiner verlorenen Muttersprache, die ihn von Brooklyn bis ins Bündner Oberland führt.

Produktion und Mitwirkende

Die Produktion wurde durch die Soap Factory GmbH in Zusammenarbeit mit SRF und RTR realisiert und erhielt unter anderem Unterstützung durch den Teleproduktions-Fonds (TPF).

  • Regie & Autor: Kurt Reinhard, Christoph Schreiber
  • Kamera: Steff Bossert
  • Schnitt: Mirella Nüesch
  • Ton: Olivier JeanRichard
  • Musik: Peter Scherer
  • Länge: 52 Minuten
  • Herkunft: Schweiz

Bedeutung

Der Film wurde im Rahmen der Schweizer Filmlandschaft unter anderem im Lichtspiel / Cinémathèque de Berne gewürdigt. Er schärft das Bewusstsein dafür, dass Sprache nicht nur ein Kommunikationsmittel ist, sondern das Fundament menschlicher Identität und kultureller Vielfalt.


  1. Ciao Babylon - Offizielle Projektseite (RecTv)
  2. Lichtspiel / Cinémathèque de Berne - Archiv-Eintrag
  3. Teleproduktions-Fonds - Jahresbericht 2015 (Erwähnung der Förderung)

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Schweizer Filme
Ciao Babylon
Ciao Babylon
Switzerland, November 2017
Der Film führt uns nach New York zu Dan Kaufman, einem engagierten Sprachensammler im Grossstadtdschungel, und begleitet Giancarlo Malchiodi von Brooklyn ins Bündner Oberland auf der Suche nach seiner verlorenen Muttersprache. Von den existierenden 6’500 Sprachen wird laut Unesco bis Ende des 21. Jahrhunderts die Hälfte ausgestorben sein. Mit jeder Sprache verschwindet auch eine einzigartige Sichtweise auf die Welt.
von Kurt Reinhard, Christoph Schreiber
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Quelle: swissfilms.ch