Die Schafgarbe (Achillea millefolium): Heilpflanze und Gartenjuwel

Die Schafgarbe ist eine faszinierende Pflanze, die sowohl in der Schweizer Natur als auch in der Gartenkultur eine bedeutende Rolle spielt. Als Wildstaude des Jahres 2025 und Arzneipflanze des Jahres 2025 erfährt sie aktuell besondere Aufmerksamkeit.

Pflanzenprofil und Merkmale

  • Botanischer Name: Achillea millefolium (Familie: Korbblütler/Asteraceae).
  • Erscheinungsbild: Mehrjährige, bis zu 1 Meter hohe Pflanze mit fein gefiederten, duftenden Blättern. Die Blütenstände sind als flache Dolden angeordnet.
  • Farbvielfalt: Während die heimische Wildform meist weiss bis zartrosa blüht, gibt es durch Züchtungen mittlerweile eine Palette von Gelb, Orange, Rot bis hin zu Purpur.
  • Synonyme: Aufgrund ihrer langen Geschichte ist sie unter vielen Namen bekannt, darunter Achilleskraut, Bauchwehkraut, Blutstillkraut oder Frauendank.

Standort und Pflege

Die Schafgarbe ist eine äusserst anspruchslose und robuste Pflanze, die sich hervorragend für Schweizer Gärten eignet:

  • Standort: Bevorzugt sonnige und warme Plätze.
  • Boden: Sie wächst auf fast jedem Gartenboden; Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
  • Winterhärte: Die Pflanze ist in Mitteleuropa voll winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz.
  • Gefässe: Kleinere Sorten eignen sich hervorragend für Balkonkästen oder Töpfe, sofern eine gute Drainage gewährleistet ist.
  • Pflege-Tipp: Ein Rückschnitt der verblühten Blütenstände fördert eine reichere Nachblüte.

Verwendung im Garten und in der Küche

  • Gestaltung: Mittelhohe Sorten sind ideal für Wildstaudenflächen, während hohe Arten wie die Goldgarbe (Achillea filipendulina) Akzente setzen. Sie lässt sich wunderbar mit Margeriten, Lupinen oder Salbei kombinieren.
  • Schnittblume: Die stabilen Stiele machen sie zu einer langlebigen Schnitt- und Trockenblume.
  • Kulinarik: Junge, frische Blätter können in kleinen Mengen als würzige Beigabe in Salaten verwendet werden.

Medizinisches Erbe

Die Schafgarbe blickt auf eine lange Tradition als Heilpflanze zurück. Bereits in der griechischen Mythologie wurde sie als Wundkraut des Achilles erwähnt. Hildegard von Bingen und spätere Botaniker wie Tabernaemontanus schätzten ihre antibakterielle und adstringierende Wirkung. Heute wird sie primär bei Verdauungsbeschwerden, Wunden und Frauenleiden eingesetzt.


Empfohlene Ressourcen

  1. Bioterra: Wildstaude 2025 – Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe
  2. Hauenstein AG: Pflanzenportrait Schafgarbe
  3. Phytotherapie-Seminare: Schafgarbe als Arzneipflanze des Jahres 2025

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Blumen
Clavenas Schafgarbe
Gattung
Korbblütengewächse (Asteraceae)
Blütezeit
Juni bis August
Vorkommen
subalpineSubalpine Stufe (Gebirgsstufe: ab 1500 bis ca. 2200m)
bis
alpineAlpine Stufe (ab 2200 bis ca. 3000m)
Stufe
Clavenas Schafgarbe
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