Übersicht zum Film: "Colportage Interdit"

Der Film "Colportage Interdit" ist ein Schweizer Werk, das durch seine poetische und komplexe Erzählweise besticht. Er befasst sich nicht nur mit einer Handlung, sondern fungiert als Reflexionsfläche für grundlegende gesellschaftliche und ästhetische Themen.

Filminhalt und Charakteristik

  • Thematische Tiefe: Der Film beleuchtet das moderne Leben, das Verhältnis zum Kino sowie die Erziehung und Bildung von Kindern.
  • Künstlerischer Ansatz: Er bietet eine Einführung in verschiedene Kunstformen wie Musik, Malerei, Tanz und Literatur. Besonderer Fokus liegt auf der Vermittlung der Geschichte, Technik und Ästhetik des Films.
  • Philosophie: Das Werk dient als "Film-Manifest", das versucht, die wahren Motive hinter dem titelgebenden, scheinbar banalen Akt des "Colportage" (Hausierhandel/Ausrufen) aufzudecken. Es ist darauf ausgelegt, den Zuschauer zum Nachdenken und zum Dialog anzuregen.

Kontext in der Schweiz

Der Begriff "Colportage" (Hausierhandel) hat in der Schweiz eine lange rechtliche und gesellschaftliche Tradition. Während der Filmtitel eine künstlerische Ebene anspricht, findet sich der Begriff in der Schweizer Realität häufig in Reglementen wieder:

  • Kommerzielle Reglementierungen: In vielen Schweizer Einkaufszentren (z. B. Balexert, Meyrin Centre, Planètes Charmilles) ist "Colportage" (Hausierhandel/unaufgeforderter Verkauf) strikt untersagt, um die Ruhe und Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
  • Rechtlicher Hintergrund: Historisch gesehen ist der Begriff in der Schweiz eng mit gewerblichen Patenten und gesetzlichen Einschränkungen für den ambulanten Verkauf verbunden (siehe historische Bundesgerichtsentscheide zur Auslegung des Hausierhandels).

Produktionsdaten

  • Regie: Daniel Duqué
  • Produktion: Merlin-Films (Sitz in der Schweiz)
  • Plattformen: Der Film ist für kulturelle und pädagogische Zwecke konzipiert und wird über spezialisierte Schweizer Filmportale geführt, die den pädagogischen Wert des Werks hervorheben.

  1. Merlin-Films: Colportage Interdit Film Agenda – Offizielle Produktionsseite von Daniel Duqué.
  2. FilmAges: Detailseite zu Colportage interdit – Detaillierte Analyse des pädagogischen und kulturellen Werts des Films.
  3. DFR - Bundesgerichtsentscheid zum Colportage-Begriff – Historischer Kontext zur rechtlichen Definition des Begriffs in der Schweiz.

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Schweizer Filme
Colportage interdit
Colportage interdit
Switzerland, Planned for 4th quarter 2020
Le cinéaste Daniel Duqué frappe aux portes du tout public pour amener des films moins diffusés, vivre de son métier. Sur les seuils, les particuliers l'accueillent lui et sa caméra, se livrent en toute simplicité, le font entrer chez eux. Mais que cherche-t-il vraiment à écumer villes et villages des années durant, dans cet acte de colportage apparemment anodin? Ce film-essai interroge notre relation intime au cinéma, au monde et à ses actualités, et met en perspective la réalité d’un poème et la poésie de la réalité.
von Daniel Duqué
KImehr über Colportage interdit
Quelle: swissfilms.ch