Cronofobia: Eine Übersicht zum Schweizer Spielfilmdebüt
Der Spielfilm "Cronofobia" (2019) markiert das bemerkenswerte Regiedebüt des italienischsprachigen Schweizers Francesco Rizzi. Der psychologische Film beleuchtet die Themen Identität, Einsamkeit und die existenzielle Angst vor dem Vergehen der Zeit.
Hintergrund und Handlung
Der Film erzählt die Geschichte von Michael, der dazu verdammt scheint, als Stellvertreter für andere zu leben, und Anna, die sich ebenfalls in einer Form von selbstgewählter Isolation befindet. Die beiden Protagonisten begegnen sich und finden einen Weg, durch ihre gegenseitige Einsamkeit zu kommunizieren. Francesco Rizzi verarbeitet in diesem Drama eigene Lebenserfahrungen und schafft eine Atmosphäre der Entfremdung, die den Zuschauer dazu einlädt, über die eigene Identität und die Wahrnehmung der Realität nachzudenken.
Wichtige Fakten zum Film
- Genre: Psychologisches Drama
- Regie: Francesco Rizzi
- Hauptdarsteller: Vinicio Marchioni, Sabine Timoteo, Leonardo Nigro, Jasmin Mattei
- Produktion: Imago Film (Schweiz)
- Drehorte: Lugano, Mendrisio, Chiasso und Valle Leventina (Kanton Tessin)
- Auszeichnungen (Auswahl):
- Spezialpreis der Jury & Bester europäischer Schauspieler (Vinicio Marchioni) beim Festival del Cinema Europeo (Lecce)
- Preise beim Tallinn Black Nights Film Festival
- Max Ophüls Preis (Saarbrücken)
Hinweis zur Abgrenzung
Es ist wichtig, den Spielfilm von der italienischen Band "Cronofobia" (Stoner-Punk-Rock aus Brescia) zu unterscheiden, die ebenfalls unter diesem Namen bekannt wurde, jedoch keinen inhaltlichen Bezug zum Film von Francesco Rizzi hat.
Die besten 3 Links zum Thema
- Imago Film – Offizielle Filmseite (Cronofobia)
- Ticino Film Commission – Standortinformationen & Festivals
- Daily Movies – Filmkritik und Details (Französisch)
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