Übersicht: „Cyclopèdes“ – Ein Schweizer Animationsfilm-Juwel
Der Kurzfilm „Cyclopèdes“ (2014) ist ein bemerkenswertes Werk des Genfer Regisseurs Mathieu Epiney. Der Film verbindet die Ästhetik des frühen Kinos mit einer humorvollen Aufarbeitung der Radsportgeschichte.
Kernfakten zum Film
- Regie: Mathieu Epiney
- Produktion: Pleine Pomme (unterstützt durch Cinéforom 2012)
- Genre: Animationsfilm
- Länge: 4:40 Minuten
- Sprache: Ohne Dialog
- Produktionsland: Schweiz
Inhalt und Stil
„Cyclopèdes“ besticht durch seinen Vintage-Stil, der durch die Verwendung von Player-Piano-Musik und die visuelle Gestaltung des frühen Films geprägt ist. Der Film entwirft ein augenzwinkerndes Szenario darüber, wie ein Pässe-Rennen in der Pionierzeit des Radsports ausgesehen haben könnte. Er thematisiert Sport, historische Ereignisse und die Medienlandschaft der damaligen Zeit.
Bedeutung in der Schweizer Filmkultur
Der Film erlangte eine besondere nationale Aufmerksamkeit, als er im Juli 2018 von der Plattform Base-Court zum „Kurzfilm des Monats“ gekürt wurde. Anlässlich des Tour de France-Fiebers wurde „Cyclopèdes“ am 6. Juli 2018 in über 150 Kinos in der Romandie, der Deutschschweiz und dem Tessin als Vorprogramm gezeigt.
Die Finanzierung des Projekts wurde 2012 durch eine selektive Förderung von Cinéforom (mit einem Betrag von 23.000 CHF) unterstützt, was den Stellenwert des Kurzfilms in der Schweizer Förderlandschaft unterstreicht.
Die besten weiterführenden Links
- Base-Court: Vorstellung Cyclopèdes als Kurzfilm des Monats
- dotdotdot: Programm-Archiv mit Details zu Cyclopèdes
- Cinéforom: Förderentscheidungen 2012 (inkl. Cyclopèdes)
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