Daphne du Maurier: Eine literarische Größe zwischen Schauerroman und Filmgeschichte

Daphne du Maurier (1907–1989) war eine bedeutende britische Schriftstellerin, deren atmosphärische und psychologisch tiefgründige Werke bis heute weltweit, auch in der Schweiz, eine hohe kulturelle Präsenz genießen.

Literarisches Schaffen und Adaptionen

Du Maurier ist vor allem für ihre Fähigkeit bekannt, unheilvolle Sogwirkungen und psychologische Spannung zu erzeugen. Zu ihren berühmtesten Werken zählen:

  • Rebecca (1938): Der wohl bekannteste Roman der Autorin. Er wurde durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock weltberühmt. Schweizer Institutionen, wie die Guilde Biennoise du Film, schätzen das Werk als klassisches psychologisches Drama, das von einer namenlosen Protagonistin handelt, die sich in einem Netz aus Betrug und Täuschung verstrickt.
  • Die Vögel (1947): Diese Novelle diente als Grundlage für Hitchcocks gleichnamigen Kultfilm. Die Stoffe der Autorin finden in der Schweizer Kulturszene weiterhin Beachtung, so etwa in Inszenierungen des Zürcher Theatervereins, welche die Verbindungslinien zwischen der literarischen Vorlage und dem Film aufzeigen.
  • Der kleine Fotograf: Eine weitere Erzählung der Autorin, die sich durch ihre romantisch-schauerliche Art auszeichnet und beispielsweise von der Stiftung Righini-Fries thematisiert wurde, um die verhängnisvolle Dynamik zwischen den Charakteren hervorzuheben.

Abgrenzung

Im medialen Kontext der Schweiz taucht der Vorname „Daphne“ auch in anderen Zusammenhängen auf, die nicht mit der Schriftstellerin verwechselt werden sollten:

  • Daphne Caruana Galizia: Eine maltesische Journalistin, für deren Gerechtigkeit sich Organisationen wie Reporter ohne Grenzen in der Schweiz einsetzen.
  • Daphne’s Headcovers: Eine populäre Marke für Golfschlägerhauben in Tierform, die im Schweizer Online-Handel (z. B. Golfmeile) geführt wird.

  1. Die Vögel – Zürcher Theaterverein – Informationen zur Bühnenadaption der berühmten Novelle.
  2. Rebecca – Guilde Biennoise du Film – Analyse zum Roman und zur Hitchcock-Verfilmung.
  3. «Der kleine Fotograf» – Stiftung Righini-Fries – Einblick in eine weitere spannende Erzählung der Autorin.

Vielleicht auch interessant


Bill Wyman

Birut Galdikas

Erik Zabel

Eugène Delacroix

Eugène Schueller

Fabian Hambüchen

Friedrich Ludwig Jahn

Gregor V.

Hans Georg Dehmelt

Harvey Ball

Jacobus Henricus van`t Hoff

John F. Kennedy

Lillian Gish

Ludwig Döbler

Luke Steele

Mao Zedong

Marie-Luise Marjan

Michael Bloomberg

Millard Fillmore

Mykola Leontowytsch

Pavel Kohout

Roberta Williams

Rudolf Dassler

Saul Zaentz

Sven Ottke
War das hilfreich?