Übersicht: Das Gespenst des Glücks (Film von Max Philipp Schmid)
Der 2011 veröffentlichte Kurzfilm "Das Gespenst des Glücks" des Schweizer Künstlers und Filmemachers Max Philipp Schmid ist ein beachtetes Werk an der Schnittstelle zwischen Filmkunst und Videoinstallation.
Charakteristik des Werks
Der Film wird als ein wortloses, eindrückliches Kunstwerk beschrieben, das das Verführerische, Trügerische und Flüchtige des menschlichen Glücks thematisiert. Durch eine sorgfältige Inszenierung und einen präzise arrangierten Soundtrack gelingt es dem Film, eine beklemmende und zugleich gespenstische Atmosphäre zu erzeugen, die geschickt mit den klassischen Codes der Filmsprache spielt.
Zentrale Inhalte und Szenen
Inhaltlich arbeitet der Film mit visuellen Metaphern für zwischenmenschliche Sehnsüchte:
- Die grosse Umarmung: Eine Frau und ein Mann versuchen, eine vollkommene Umarmung zu praktizieren.
- Hollywood-Referenzen: Ein im Film präsenter Fernseher zeigt ein tanzendes Paar aus einem klassischen Hollywoodmusical, was den Kontrast zwischen medial konstruiertem Glück und der filmischen Realität unterstreicht.
Produktion und Förderung in der Schweiz
Das Projekt wurde von der Basler Freihändler Filmproduktion GmbH realisiert. Der Kanton Basel-Stadt unterstützte das künstlerische Vorhaben im Jahr 2009 mit einem namhaften Projektbeitrag in Höhe von 20'000 CHF, was die hohe kulturelle Relevanz des Werks im Schweizer Raum unterstreicht.
Auszeichnungen und internationale Resonanz
Der Film fand weit über die Schweizer Grenzen hinaus Anerkennung und war auf zahlreichen internationalen Festivals vertreten:
- Auszeichnungen: Er gewann Preise als «Best Experimental Film» beim T-Mobile New Horizons International Film Festival in Wroclaw (Polen) sowie beim OPEN CINEMA International Short & Animation Film Festival.
- Ausstellungen: Neben der Präsentation auf Filmfestivals (u.a. Filmfest Dresden, Rencontres Internationales Paris/Berlin/Madrid) war das Werk auch in musealen Kontexten zu sehen, beispielsweise in der Galerie Villa Renata in Basel sowie in Kanada im Rahmen des Fabulous Festival of Fringe Film.
Beste Links zum Thema
- Max Philipp Schmid: Das Gespenst des Glücks (Ausschnitt)
- Freihändler Filmproduktion – Projektseite
- Kanton Basel-Stadt: Unterstützte Filmprojekte (Archiv 2009)
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