Das Mädchen vom Änziloch: Eine filmische Reise durch die Innerschweizer Bergwelt
Der Dokumentarfilm „Das Mädchen vom Änziloch“ (2016) der Schweizer Regisseurin Alice Schmid porträtiert das Leben der 12-jährigen Laura in einer abgelegenen und zauberhaften Region der Zentralschweiz. Das Werk besticht durch seine unsentimentale und zugleich liebevolle Erzählweise.
Handlung und Hintergrund
Der Film begleitet Laura, die als einzige Tochter einer grossen Bergbauernfamilie aufwächst. Sie fühlt sich mit ihren Träumen, Ängsten und ihrem persönlichen Tagebuch oft allein. Im Zentrum der Geschichte steht das sagenumwobene „Änziloch“, eine tiefe Felsschlucht, um die sich zahlreiche Legenden ranken – von verbannten Mädchen bis hin zu mystischen Gestalten. Die Legende besagt: „Schau nicht ins Änziloch, sonst wirst du ein Geist.“
Die Wende im Sommer der Protagonistin tritt ein, als Thom, ein Junge aus der Stadt, für den Landdienst auf den Hof kommt. Mit ihm findet Laura erstmals jemanden, mit dem sie ihre Fantasien über das Änziloch teilen kann.
Produktion und Details
- Regie & Drehbuch: Alice Schmid
- Produktion: Ciné A.S. (in Koproduktion mit SRF)
- Hauptdarsteller: Laura Larissa Röösli und Thom Straumann
- Länge: ca. 87 Minuten
- Premiere: Weltpremiere am IDFA Amsterdam (2016), Schweizer Kinopremiere im Februar 2017
- Setting: Eine abgelegene, ländliche Bergregion in der Schweiz, die für ihre kulturelle Verbundenheit mit der Köhlerei und regionalen Mythen bekannt ist.
Der Film gilt als ein sensibles Portrait über das Erwachsenwerden und die Suche nach dem eigenen Weg, bei der die Hauptfigur trotz der Unterstützung durch den Landdienst-Helfer ihre Erfahrungen selbst ergründen muss.
Empfohlene Links
- Offizielle Filmseite von Alice Schmid
- Informationen bei Film Zentralschweiz
- Porträt der Köhlerei Romoos zum Film
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