Übersicht: "Day Is Done" – Ein filmisches Porträt von Thomas Imbach
Der 2010 erschienene Dokumentarfilm "Day Is Done" des Schweizer Regisseurs Thomas Imbach ist ein tiefgreifendes, essayistisches Werk, das über einen Zeitraum von 15 Jahren entstand. Der Film gilt als eine der persönlichsten Arbeiten Imbachs und verwebt das äußere Stadtbild mit seinem privaten Innenleben.
Inhalt und Konzept
Der Film basiert auf zwei Hauptelementen:
- Die Beobachtung: Über 15 Jahre hinweg filmte Imbach aus dem Fenster seiner Zürcher Wohnung/Atelier das sich wandelnde industrielle Quartier. Die Aufnahmen dokumentieren die urbane Transformation Zürichs und werden zu einer Reflexion über Zeit und Vergänglichkeit.
- Das Archiv: Die Bilder werden mit authentischen Aufzeichnungen seines Telefonbeantworters aus den Jahren 1988 bis 2003 unterlegt. Diese Fragmente privater Kommunikation geben Einblick in familiäre Ereignisse – von der Geburt eines Kindes über Trennungen bis hin zum Tod des Vaters.
Kritische Einordnung
"Day Is Done" wird oft als "Kaleidoskop eines Lebens" beschrieben. Kritiker heben hervor, dass der Film auf poetische und teils humorvolle Weise die Rolle des Künstlers beleuchtet, der als Beobachter versucht, Distanz zu wahren, sich jedoch unweigerlich als menschliches Wesen offenbart. Das Werk wird für seine "unkonventionelle urbane Schönheit" und seine hypnotische Kraft gelobt, die das Stadtbild mit dem persönlichen Innenleben des Regisseurs verschmelzen lässt.
Produktionsdaten
- Regie: Thomas Imbach
- Herstellungsland: Schweiz
- Erscheinungsjahr: 2010
- Länge: ca. 111 Minuten (1h 51min)
- Genre: Dokumentarfilm / Essayfilm
Die besten Links zum Film
- Day Is Done auf Play Suisse – Offizielle Streaming-Plattform der SRG SSR.
- Offizielle Filmwebsite – Umfassende Sammlung von Pressematerialien, Trailern und Hintergrundinformationen des Regisseurs.
- Day Is Done bei Artfilm.ch – Detaillierte Informationen zum Film und zur filmischen Intention von Thomas Imbach.
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