Delhi Dreams: Kampf um Identität und Zukunft
Der Dokumentarfilm „Delhi Dreams“ (2020) ist eine bewegende Schweizer Produktion von den Regisseuren Christof Schaefer und Yamini Deen. Der Film beleuchtet das Schicksal der Bewohner der Kathputli Colony in Delhi, Indiens größtem Artisten-Slum.
Inhalt und Thematik
Die Dokumentation folgt drei jungen Menschen – Vijay, Kusum und Rahul – in ihrem täglichen Leben im Slum. Die Geschichte gewinnt an Dringlichkeit, als die geplante Zwangsumsiedlung und der Abriss ihres Viertels drohen. Die Protagonisten finden sich im Zentrum einer kreativen Protestbewegung wieder und kämpfen leidenschaftlich für den Erhalt ihres Zuhauses und die Verwirklichung ihrer persönlichen Träume inmitten unsicherer Lebensverhältnisse.
Eckdaten zum Film
- Produktion: Schweiz, 2020
- Regie: Christof Schaefer, Yamini Deen
- Dauer: 80 Minuten
- Sprache: Hindi / Englisch / Deutsch (Untertitel)
- Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Auszeichnungen und Rezeption
Der Film hat international sowie national Anerkennung gefunden und wurde mehrfach prämiert:
- Basler Filmpreis: Spezialpreis für besondere Leistungen im Bereich Regie und Autorenschaft.
- Toronto International Women Film Festival: Gewinner „Best Human Rights Film Award“.
- Stockholm City Film Festival: Gewinner „Best Feature Documentary Award“.
In der Schweiz wurde der Film unter anderem im Rahmen des Moonlight Cinema (Liestal) und in verschiedenen Programmkinos gezeigt, wo er als eindrückliches Porträt menschlicher Resilienz gewürdigt wurde.
Top 3 Links zum Film
- Delhi Dreams – InCine (Informationen und Details)
- Delhi Dreams – Chilitalk (Hintergründe und Auszeichnungen)
- Delhi Dreams – Coalmine (Veranstaltung und inhaltliche Zusammenfassung)
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