Der Mensch meines Lebens bin ich: Eine Schweizer Perspektive auf Identität und Lebensgestaltung

Der Titel „Der Mensch meines Lebens bin ich“ fungiert sowohl als Name eines bedeutenden Schweizer Dokumentarfilms als auch als Leitmotiv für vielfältige Ansätze zur persönlichen Lebensgestaltung in der Schweiz. Ob in der filmischen Aufarbeitung von Biografien, der komplementären Gesundheitsförderung oder in der Betreuung im Alter – der Fokus liegt stets auf der Selbstbestimmung und der Ganzheitlichkeit des Individuums.

Filmische Würdigung: Verena Stefan

Der Dokumentarfilm „Der Mensch meines Lebens bin ich“ von Christian Walther (Insertfilm AG) widmet sich der Schriftstellerin Verena Stefan. Durch eine Kombination aus archivierten Interviews und Textstellen aus ihren Werken bietet der Film einen intimen Einblick in ihr Leben. Die persönliche Erzählweise ermöglicht es dem Publikum, tief an ihre Erfahrungen anzuknüpfen und die eigene Identität zu reflektieren.

Lebensgestaltung und Selbstfürsorge in der Schweiz

Die philosophische Erkenntnis, dass man selbst der zentrale Bezugspunkt des eigenen Lebens ist, findet sich in der Schweiz in verschiedenen gesellschaftlichen und therapeutischen Kontexten wieder:

  • Gesundheit & Prävention: In der Komplementärtherapie (z. B. Craniosacral Therapie in Bern) oder der Naturheilkunde (z. B. in Thun) steht die Ganzheitlichkeit im Vordergrund. Hier wird der Mensch nicht nur als Symptomträger, sondern als Individuum in seiner „Fülle“ betrachtet, um die körpereigene Weisheit und Lebenskraft zu stärken.
  • Betreuung im Alter: Einrichtungen wie das Convivo Kriens setzen auf das Normalitätsprinzip. Im Zentrum steht der Mensch mit seinem Bedürfnis nach Selbstbestimmung und einer vertrauten Lebensgestaltung, selbst in der Phase der Pflege oder bei Demenz.
  • Lebensimpulse: Zentren für Lebensberatung betonen, dass die Arbeit am eigenen Wesen ein respektvoller Prozess ist, der auf Selbsterkenntnis und einer achtsamen Haltung gegenüber der eigenen Geschichte basiert.
  1. Der Mensch meines Lebens bin ich (Insertfilm AG) – Informationen zum Dokumentarfilm über Verena Stefan.
  2. Fülle des Lebens (Naturheilpraxis Thun) – Ganzheitliche Begleitung und Unterstützung in verschiedenen Lebensphasen.
  3. Convivo Kriens (Lebens- und Wohnräume) – Beispiel für eine am Menschen orientierte Lebensgestaltung im Alter.

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Der Mensch meines Lebens bin ich
Der Mensch meines Lebens bin ich
Switzerland, Planned for March 2021
1975 erschien «Häutungen», eines der radikalsten Bücher des Feminismus. Seine Autorin Verena Stefan war eine 28-jährige, in West-Berlin lebende Schweizerin. Verena Stefan wurde mit ihrem Buch bekannt, das sich mehr als 300.000 Mal verkaufte und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Sie schrieb weiter, hauptsächlich über sich und ihre Familie, lebte später in Bayern und dann in Montréal, Kanada, wo sie 2017 starb. Dies ist die Geschichte, wie sie nach und nach zum Mensch ihres Lebens wurde, erzählt von ihr selbst und von Menschen, die ihr nahe standen.
von Christian Walther
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Quelle: swissfilms.ch