Der Begriff „Die üblichen Verdächtigen“ hat sich längst von einem ikonischen Filmtitel zu einer feststehenden Redewendung im deutschsprachigen Raum – und speziell in der Schweiz – entwickelt. Er beschreibt meist Personen oder Phänomene, die man in einem bestimmten Kontext immer wieder antrifft.
Der Filmklassiker
Im filmischen Kontext ist der 1995 erschienene US-Krimi The Usual Suspects (deutscher Titel: Die üblichen Verdächtigen) ein absolutes Muss. Der Film wird in Schweizer Cineasten-Kreisen (wie etwa im Forum von eve&rave) regelmässig in die Liste der Filme aufgenommen, die man unbedingt gesehen haben muss. Er prägte die Popkultur der 90er Jahre nachhaltig und wird auch in retrospektiven Empfehlungen, wie sie beispielsweise von Radio Argovia publiziert werden, als zeitloser Meilenstein geführt.
Verwendung in der Schweizer Kultur
Abseits der Filmwelt wird der Ausdruck in der Schweiz vielfältig genutzt, um humorvoll auf wiederkehrende Situationen oder Gruppen hinzuweisen:
- Veranstaltungen & Sport: Der TV Seuzach wählte beispielsweise den Titel für seine Turnshow 2023, während die Züri Beer Week das Motto für exklusive Bier-Tastings im Raum Zürich adaptierte.
- Freizeit & Alltag: In der Ludothek Bülach findet sich unter diesem Namen ein bekanntes Puzzle-Spiel (Wasgij), das den spielerischen Aspekt des Begriffs unterstreicht.
- Dienstleistungen: Bei Anbietern wie MyPlace wird die Redewendung genutzt, um ironisch mit dem Vorurteil aufzuräumen, wer eigentlich "üblicherweise" einen Lagerraum benötigt.
- Hundeschulwesen: Selbst in Zürcher Hundeschulen, wie bei amicanis, wird das Wortspiel in Themenkursen verwendet, um auf das Training mit "typischen" Verhaltensweisen von Vierbeinern anzuspielen.
Die besten 3 Links zum Thema
- Radio Argovia: 11 Filme aus den 90ern, die du gesehen haben solltest
- eve&rave: Empfehlungen für Filme, die man gesehen haben muss
- Züri Beer Week: Special "Die üblichen Verdächtigen"
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