Dokumentarfilm-Porträt: Docteur Jack – Ein Leben für die Medizin der Straße
Der Dokumentarfilm „Docteur Jack“ (Regie: Benoît Lange) ist ein tief berührendes Porträt über das Leben und Wirken von Jack Preger, einem Pionier der humanitären Hilfe. Der Film beleuchtet den Weg eines Mannes, der sein Leben den Ärmsten der Armen in den Slums von Kalkutta gewidmet hat.
Hintergrund und Inhalt
Jack Preger, ein ehemaliger englischer Landwirt, der später Medizin studierte, ist bekannt als der Mann, der die Grundlagen der sogenannten „Medizin der Straße“ weltweit mitgeprägt hat. Nach seinem Einsatz für Flüchtlinge in Bangladesch und der Zusammenarbeit mit Mutter Teresa ließ er sich in Kalkutta nieder, um dort kostenlose medizinische Versorgung für Menschen in den Slums anzubieten. Es heißt, dass Jack Preger zudem die Inspiration für den berühmten Film „La Cité de la joie“ (Stadt der Freude) war.
Produktion und Schweizer Bezug
Der Schweizer Fotograf Benoît Lange steht hinter diesem Filmprojekt. Er begleitet Jack Preger seit Jahrzehnten und hat dessen Arbeit bereits seit 1989 fotografisch dokumentiert, bevor er sich entschied, sein Leben in Form eines Dokumentarfilms festzuhalten. Der Film gilt als sensibles und edles Werk, das nicht nur den humanitären Aspekt betont, sondern auch zu Diskussionen über soziale Gerechtigkeit und das Engagement für Mitmenschen anregt.
Technische Daten & Verfügbarkeit
- Produktion: Schweiz
- Sprachen: Französisch, Englisch, Hindi
- Untertitel: Französisch, Englisch, Deutsch
- Altersfreigabe: Ab 10 Jahren
- Besonderheiten: Der Film wird oft im Rahmen spezieller Vorführungen mit anschließenden Diskussionen (unter Beteiligung von Crewmitgliedern) präsentiert. Er ist auch als DVD über spezialisierte Schweizer Anbieter (z.B. Lugeon) beziehbar.
Beste Links zum Thema
- Docteur Jack - Referenzen & DVD-Bestellung
- Cinéma Royal - Synopsis und Hintergrund zum Film
- Club 44 - Informationen zum Regisseur und Film
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