Editors: Eine britische Indie-Rock-Institution im Porträt

Die Band Editors hat sich seit ihrer Gründung zu einer festen Größe in der internationalen Musiklandschaft entwickelt. Bekannt für ihren unverwechselbaren Sound zwischen New Wave und Indie Rock, haben sie sich über die Jahre musikalisch stets weiterentwickelt – von ihren Anfängen bis hin zu modernen, elektronisch beeinflussten Klängen.

Musikalische Entwicklung und Stil

Die Entwicklung der Band ist geprägt durch ständige Veränderung. Ein prägender Moment war 2012 der Ausstieg des Gitarristen Chris Urbanowicz, was zur Aufnahme von Justin Lockey und Elliott Williams führte und den Sound der Band nachhaltig erweiterte. Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Musiker Blanck Mass (Benjamin John Power) verlieh Alben wie Violence einen markanten Industrial-Touch. Fans und Kritiker beschreiben die Band häufig als „monochrome Chamäleons“, die trotz ihrer düsteren Ästhetik eine enorme dynamische Live-Präsenz entfalten.

Präsenz in der Schweiz

Die Editors pflegen eine enge Beziehung zum Schweizer Publikum und sind regelmäßige Gäste auf Schweizer Bühnen:

  • Gurtenfestival: 2019 trat die Band auf der Zeltbühne des Gurtenfestivals in Bern auf.
  • Volkshaus Zürich: Im Oktober 2022 begeisterten sie das Publikum in Zürich mit einer Show, die sowohl aktuelle als auch klassische Hits umfasste.
  • Stars in Town: Auch bei Open-Air-Events, wie etwa in Schaffhausen (im Kontext der Region), hinterlassen die Briten einen bleibenden Eindruck durch ihre leidenschaftlichen Live-Auftritte.

Band-Besetzung und Diskografie

Die Band um Frontmann Tom Smith hat eine beachtliche Reise hinter sich. Während sie in ihren frühen Jahren als klassische Indie-Formation starteten, integrieren sie heute verstärkt Synthesizer und atmosphärische Klanglandschaften. Hits wie Smokers Outside the Hospital Doors und An End Has A Start bleiben essenzielle Bestandteile ihres Live-Repertoires.


  1. Konzert-Tipp: Editors im Volkshaus Zürich (2022)
  2. Bericht zum Auftritt beim Stars in Town Festival
  3. Editors am Gurtenfestival 2019

Hinweis: Andere in der Recherche aufgeführte Fundstellen (wie etwa der "JHSE Editors' Award" der Schulthess Klinik oder archäologische Bände des Seismo Verlags) beziehen sich auf den Begriff „Editors“ im Kontext von Fachpublikationen oder medizinischen Auszeichnungen und sind nicht mit der britischen Musikband identisch.

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Von Brücken

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Editors
2003 taten sich die frisch angetretenen Editors als wohltuende Abwechslung in der Woge neuer Indie-Rock-Bands hervor, die damals aus England zu uns herüberschwappte. Mit ihrem düsteren und gleichzeitig tanzbaren Sound nahmen sie im Grunde das New Wave-Revival vorweg, das kurz danach erfolgte. Nicht zu Unrecht werden sie oft mit den seligen Joy Division und den US-Kollegen von Interpol verglichen.
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Quelle: wdr.de