Elégie pour un phare: Ein filmisches Porträt der Trauer

Übersicht zum Film

„Elégie pour un phare“ (2013) ist ein bemerkenswerter Schweizer Dokumentarfilm der Regisseurin Dominique de Rivaz. Der Film, der sowohl dokumentarische als auch fiktionale Elemente vereint, ist eine intime filmische Auseinandersetzung mit dem Tod ihres Vaters und der damit verbundenen Trauerarbeit.

  • Produktion: Louise Productions Vevey (Schweiz).
  • Genre: Dokumentarfilm / Essayistisches Kino.
  • Länge: 56 Minuten.
  • Sprachen: Französisch, Deutsch (mit Untertiteln in Deutsch, Englisch und Russisch).
  • Handlung: Die Regisseurin stößt in einem Magazin auf einen Bericht über ein abgelegenes Leuchtfeuer im russischen Hohen Norden an der Weißen Meer-Küste, das für immer abgeschaltet werden soll. Der Verlust ihres Vaters und das Schicksal des Leuchtturmwärters verschmelzen in ihrer Wahrnehmung zu einer universellen Erzählung über Abschied, Endlichkeit und Einsamkeit.
  • Auszeichnungen: Der Film wurde unter anderem mit dem Berner Filmpreis ausgezeichnet.

Hintergründe und Stil

Der Film wird oft als „filmisches Gedicht“ beschrieben. Er verzichtet auf Pathos und besticht durch eine stille, melancholische Atmosphäre. Die Aufnahmen in der unwirtlichen Polarwüste dienen als Spiegelbild für den inneren emotionalen Zustand der Filmemacherin. Die Produktion wurde in der Schweizer Presse (u.a. La Liberté, Le Nouvelliste, Freiburger Nachrichten) sowie durch Beiträge des Westschweizer Radios (RTS) positiv rezipiert.


Die besten 3 Quellen zum Film

  1. Elégie pour un phare - Offizielle Seite Dominique de Rivaz
  2. Elégie pour un phare - Louise Productions
  3. Elégie pour un phare - Cinémas du Grütli

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Schweizer Filme
Elégie pour un phare
Elégie pour un phare
Switzerland, October 2013
Sie ist in Trauer. Ihr Vater ist eben erst gestorben. Am selben Tag entdeckt sie in einer wahllos an einem Bahnhofskiosk gekauften Zeitschrift ein Foto, das sie in ein entlegenes Dörfchen im hohen Norden Russlands führen wird. Der Artikel berichtet, dass Gerüchten zufolge der Leuchtturm in diesem Dorf für immer stillgelegt und sein Wärter entlassen werden soll. Sie erkennt in diesem Doppelschicksal einen Ausdruck ihrer Trauer, und ohne zu verstehen warum, weiss sie, dass dies der Ort für ihr Trauern ist.
von Dominique de Rivaz
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Quelle: swissfilms.ch