Emiliana Torrini: Von isländischer Kraft zu globaler Klangkunst

Emiliana Torrini ist eine isländische Künstlerin, die durch ihre einzigartige Stimme und ihre stilistische Vielfalt international bekannt wurde. Geboren als Tochter einer isländischen Mutter und eines italienischen Vaters, begann ihr musikalischer Weg bereits im Kindesalter im Chor und später an einer Opernschule.

Musikalische Laufbahn und Highlights

  • Anfänge & Kollaborationen: Torrini wurde in einem Restaurant in Reykjavik entdeckt. Früh erlangte sie Bekanntheit als Gastsängerin der isländischen Band GusGus (u.a. auf dem Album Polydistortion). Später machte sie sich einen Namen als Songwriterin, etwa für den Grammy-nominierten Hit "Slow" von Kylie Minogue.
  • Solo-Erfolge: Ihr internationaler Durchbruch als Solokünstlerin gelang ihr mit dem eingängigen Song "Jungle Drum". Ihr musikalisches Spektrum reicht dabei von Trip-Hop und Pop bis hin zu Blues und cineastischen Werken, wie dem berühmten "Gollum’s Song" aus Der Herr der Ringe: Die zwei Türme.
  • Aktuelle Projekte: Ihr Album Miss Flower (2023) verarbeitet Liebesbriefe aus einem Nachlass zu einer atmosphärischen Mischung aus gesprochenen und gesungenen Hymnen.

Präsenz in der Schweiz

Emiliana Torrini ist eine geschätzte Künstlerin in der Schweizer Musikszene und trat bereits auf renommierten Bühnen auf:

  • Baloise Session: Im Jahr 2009 verzauberte sie das Publikum in Basel mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire zwischen heiterem Pop und tiefgründigen Balladen.
  • Club-Kultur: Sie gastierte regelmäßig in Schweizer Locations, darunter Auftritte bei Post Tenebras Rock (PTR) in Genf sowie gemeinsame Konzerte, etwa mit Lay Low in den Lausanner Docks. Die Schweizer Konzertszene schätzt besonders ihre künstlerische Wandlungsfähigkeit, die sie auch in Kollaborationen mit dem The Colorist Orchestra unter Beweis stellte.
  1. Emiliana Torrini bei der Baloise Session (Konzertrückblick)
  2. Bündner Woche: Artikel zum Album "Miss Flower"
  3. Emiliana Torrini im Portrait bei Just Because

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Emiliana Torrini
Die Tochter eines Italieners und einer Isländerin wird oft mit Björk verglichen, was ihr allerdings nicht gerecht wird. Denn nach ihrem - zugegeben - äusserst sphärischen 99er-Debüt "Love In The Time Of Science" legt sie 2008 mit "Me And Armini" ein Album nach, dem wir unter anderem den Ohrwurm "Jungle Drum" zu verdanken haben, der so ganz und gar nicht klingt wie die Kollegin Oberelfe.
Emiliana Torrini
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Quelle: wdr.de