Porträt: Der Erpelschwanz-Rauhfussspinner (Clostera curtula)

Der Erpelschwanz-Rauhfussspinner, wissenschaftlich als Clostera curtula bekannt, ist ein weit verbreiteter Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae). In der Schweiz ist die Art bekannt und in entsprechenden systematischen Listen der Lepidopteren (z. B. durch das SwissLepTeam) erfasst.

Steckbrief und Biologie

  • Systematik: Gehört zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera), Familie der Zahnspinner (Notodontidae).
  • Lebenszyklus: Der Falter bildet in der Regel zwei Generationen pro Jahr aus. Die Flugzeit erstreckt sich von April bis August, wobei der Höhepunkt oft in der ersten Maiwoche liegt.
  • Habitat: Die Art ist anpassungsfähig und besiedelt verschiedene Lebensräume wie Laubwälder, Auenwälder, Heiden, sonnige Hänge, Gärten und Feuchtgebiete. In der Schweiz wird die Höhenverbreitung bis auf ca. 1600 m ü. M. angegeben.
  • Nahrungspflanzen: Die Raupen ernähren sich primär von den Blättern verschiedener Pappel- (Populus) und Weidenarten (Salix). Sie leben zwischen zusammengesponnenen Blättern.

Vorkommen in der Schweiz

Der Erpelschwanz ist in der Schweiz allgemein verbreitet und gilt als häufige Art. Er wird in Fachpublikationen wie den "Schmetterlingen und ihren Lebensräumen" (Pro Natura) und den kommentierten systematisch-faunistischen Listen für die Schweiz aufgeführt. Die Art kommt sowohl im Flachland als auch in alpinen Regionen vor.

Wissenswertes zur Bestimmung

Im Raupenstadium kann Clostera curtula mit seinem Verwandten, dem Kleinen Rauhfussspinner (Clostera pigra), verwechselt werden. Als Nachtfalter wird er bei gezielten Untersuchungen, etwa bei "Leuchtnächten" (z. B. Zollernalbkreis oder ähnliche regionale Monitorings), regelmäßig nachgewiesen.


  1. Clostera curtula auf euroleps.ch – Detailliertes Datenblatt mit Fokus auf die Schweiz und wissenschaftliche Referenzen.
  2. Raupe vom Erpelschwanz-Rauhfussspinner – Detaillierte Informationen zur Biologie und zum Raupenstadium.
  3. Naturkunde: Weidenkätzchen und Schmetterlingsvielfalt – Kontext über die Bedeutung der Weide als Lebensgrundlage für den Erpelschwanz und viele weitere Arten.

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Erpelschwanz-Rauhfusssspinner
Gehört in die Familie der Zahnspinner. Merkmale: Spannweite 27 - 35 mm, Vorderflügel hellbraun bis rötlich-braun, mit rechteckförmigen Fleck am Flügelende, welcher durch eine weisse Linie gegen vorn abgetrennt ist. Total können 3 - 4 weisse Querbinden ausgemacht werden. Der Kopf ist dunkelbraun gescheitelt.
Erpelschwanz-Rauhfusssspinner
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Quelle: insects.ch