Übersicht: Der Kurzfilm „Ethereality“ von Kantarama Gahigiri

Der Kurzfilm „Ethereality“ der ruandisch-schweizerischen Filmemacherin Kantarama Gahigiri ist ein bedeutendes Werk des zeitgenössischen Schweizer Filmschaffens. Der Film befasst sich auf poetische Weise mit den Themen Migration, Identität und dem Gefühl der Zugehörigkeit.

Hintergrund und Entstehung

  • Produktion: Der Film entstand im Rahmen einer Künstlerresidenz in Winterthur (Programm „5x5x5“), bei dem fünf afrikanische Regisseure innerhalb von fünf Wochen fünf Filme produzierten.
  • Thematik: „Ethereality“ reflektiert das Spannungsfeld zwischen der Identität als Schweizerin und der Herkunft aus der Diaspora. Er ist eng mit dem Genre der „Afrofuturistik“ verknüpft, das sich in Gahigiris Werk als roter Faden durchzieht.
  • Stil: Der Film wird als persönliche, poetische Auseinandersetzung beschrieben, die den „unvermeidbaren Bruch“ thematisiert, der durch Migration entsteht.

Präsenz in der Schweiz

Der Film hat in der Schweizer Kinolandschaft eine hohe Sichtbarkeit erreicht und wurde vielfach als Vorfilm oder in thematischen Programmen gezeigt:

  • Kulturelle Einbettung: Er wurde unter anderem im Centre de culture ABC (La Chaux-de-Fonds) sowie im Cinema Luna (Frauenfeld) präsentiert.
  • Kombinationsvorführungen: Oft wird „Ethereality“ in der Schweiz in Kombination mit dem Dokumentarfilm „Je Suis Noires“ (über die Erfahrungen schwarzer Frauen in der Schweiz und die Dekonstruktion von Stereotypen) gezeigt, um den Diskurs über strukturellen Rassismus und Identität zu vertiefen.
  • Festivals: Das Werk ist fester Bestandteil der Schweizer Filmkultur und wird von Verleihern wie First Hand Films als wichtiger Beitrag zur Schweizer Identitätsdebatte distribuiert.

Wichtige Einordnung

Während „Ethereality“ als Film ein zentrales Werk Gahigiris darstellt, ist darauf zu achten, dass der Titel auch in anderen Kontexten existiert (z. B. als Albumtitel der Band Maverick oder als Studentenprojekt am Cologne Game Lab), wobei sich die obige Übersicht ausschließlich auf das filmische Werk der ruandisch-schweizerischen Regisseurin bezieht.


  1. EPIC-Magazine: La poésie terre à terre de Kantarama Gahigiri – Ausführlicher Artikel über die Entstehung des Films in Winterthur.
  2. First Hand Films: Je Suis Noires & Ethereality – Offizielle Verleihseite mit Kontext zur Kombination beider Filme.
  3. Cinema Luna Frauenfeld: Filmprogramm – Informationen zur inhaltlichen Einordnung als Vorfilm in der Schweizer Kinolandschaft.

Vielleicht auch interessant


Argerich

Bei Wind und Wetter

Bunkers

Césars Grill

Cherry Pie

Die Chronomanen

Familie Egloff

Ich träume nicht auf Deutsch

Il mondo di MAD

Isola

La fin da la val l’è mia la fin dal mund

L`effort commercial

L`enfance retrouvée - Les petites familles

Magnetfelder

Mannheim - New York

Mein Anker

Muhai Tang

Only a Child

Opération Libertad

Papa Moll

Stille Reserven

Take Off

Toulouse

Urs Fischer
War das hilfreich?
Schweizer Filme
Ethereality
Ethereality
Switzerland, November 2019
Stranded in space for 30 years. How does it feel to finally come home? A reflection about migration and the sense of belonging. Part of the program: 5x5x5: 5 Directors, 5 African Countries, 5 Documentaries
von Kantarama Gahigiri
KImehr über Ethereality
Quelle: swissfilms.ch