Der Feldsperling (Passer montanus): Ein Porträt

Der Feldsperling, auch Feldspatz genannt, ist ein kleiner, weit verbreiteter Singvogel aus der Familie der Sperlinge. Er ist ein geschickter Kulturfolger, der jedoch im Vergleich zum Haussperling eine stärkere Bindung an eher ländliche Strukturen aufweist.

Steckbrief und Merkmale

  • Wissenschaftlicher Name: Passer montanus
  • Größe: Bis zu 14 Zentimeter.
  • Gewicht: 20 bis 24 Gramm.
  • Erscheinungsbild: Im Gegensatz zum Haussperling sind beim Feldsperling beide Geschlechter gleich gefärbt. Charakteristisch sind die braune Kopfplatte und ein markanter schwarzer Wangenfleck.
  • Schnabel: Er besitzt einen feineren Schnabel als der Haussperling, weshalb er Getreide vorwiegend vor der Reife verzehrt, wenn die Körner noch milchig-weich sind.

Lebensweise in der Schweiz

Der Feldsperling ist in der Schweiz weit verbreitet, meidet jedoch das Innere von dicht bebauten Städten und grossen Dörfern stärker als sein Verwandter, der Haussperling. Er fühlt sich in landschaftlich abwechslungsreichen Lebensräumen wohl.

  • Verhalten: Außerhalb der Brutzeit bilden Feldsperlinge oft grosse Trupps.
  • Zugverhalten: Die Art zeigt ein ausgeprägtes Zugverhalten; im Winter ziehen Populationen teilweise in südliche Gefilde.
  • Nisthilfen: Da der Feldsperling ein Höhlenbrüter ist, nimmt er gerne geeignete Nistkästen an (empfohlene Einfluglochgrösse: ca. 30 mm).

Schutz und Förderung

Um den Feldsperling im eigenen Garten oder in der Umgebung zu unterstützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Nistmöglichkeiten: Anbieten von speziellen Nistkästen.
  2. Fütterung: Bereitstellung von Futterspendern, die sowohl für Haussperlinge als auch für Feldsperlinge geeignet sind.
  3. Wohlbefinden: Vogeltränken oder Vogelbäder dienen als wichtige Ergänzung im Garten.

Empfohlene Ressourcen

  1. Vogelwarte Schweiz - Porträt Feldsperling
  2. Gartencheck - Alles über den Feldsperling
  3. Christa’s Vogelwelt - Beobachtungen zum Feldsperling

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Feldsperling
Der Feldsperling ist weniger an menschliche Siedlungen gebunden als der etwas grössere Haussperling und meidet das Innere von Städten und Dörfern. Vorzugsweise lebt er in mit Hecken und Kleingehölzen durchzogenen Kulturlandschaften, in Obst- und Gemüsegärten und an Waldrändern. Er besetzt kein Revier und braucht zum Brüten nur eine Höhle. Gerne benützt er dazu Meisenkästen, aus denen er notfalls schwächere Höhlenbewohner hinauswirft. Der Feldsperling hat einen feineren Schnabel als der Haussperling, weshalb er Getreide nur vor der Reife frisst, wenn die Körner noch milchig weiss sind. Er zieht die kleineren Samen von Gräsern und allerlei Wildkräutern vor.
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