Dokumentarfilm und Schweizer Bezüge: „Flying Home“ im Überblick

Der Begriff „Flying Home“ ist in der Schweizer Kultur- und Medienlandschaft vielseitig besetzt. Während der Titel primär durch den gefeierten Dokumentarfilm von Tobias Wyss bekannt ist, findet sich der Ausdruck auch im Kontext von Sport, Lifestyle und Reiseberichten wieder.

Der Dokumentarfilm „Flying Home“ von Tobias Wyss

Im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit steht der 2011/2012 erschienene Schweizer Dokumentarfilm von Tobias Wyss. Der Film wird von Kritikern als „liebevoll gemacht“ und „faszinierend“ beschrieben.

  • Inhalt: Wyss begibt sich auf die Spuren seines Onkels in Amerika und beleuchtet den „amerikanischen Traum“ aus einer sehr persönlichen, schweizerischen Perspektive.
  • Rezeption: Der Film wurde bei den Solothurner Filmtagen als Highlight gefeiert und in der NZZ für seine vielschichtige Erzählweise sowie die dokumentarische Herangehensweise an familiäre „oral histories“ gelobt.

Weitere Kontexte in der Schweiz

Abseits des Films wird der Begriff „Flying Home“ in der Schweiz in verschiedenen Bereichen genutzt:

  • Sport (Beach Ultimate Frisbee): Die „Flying Angels“ aus Bern nutzen das HOME OF BEACH als zentralen Stützpunkt für Training und nationale Tryouts. Hier verschmilzt der Begriff mit dem sportlichen Streben nach einer Heimat für die wachsende Beach-Ultimate-Community.
  • Lifestyle & Design: Der Begriff wird für exklusive Produkte verwendet, etwa für Weihnachtskarten („Flying home for Christmas“) oder in der gehobenen Möbelwelt (z. B. Beistelltische der Kollektion „Flying Landscape“ bei Schweizer Anbietern).
  • Logistik & Reisen: Reiseunternehmen wie Vögele Reisen nutzen den Begriff im Rahmen von Rückholaktionen („Operation flying home“), um den erfolgreichen Abschluss einer Reisemission zu beschreiben.

  1. Flying Home: Offizieller Pressroom zum Film – Archiv mit Rezensionen und Hintergrundinformationen zum Schweizer Dokumentarfilm.
  2. Sennhausers Filmblog: Trailer & Einordnung – Kritische Würdigung des Films durch Michael Sennhauser.
  3. Interview mit Linda Läderach (Flying Angels Bern) – Einblick in die Schweizer Beach Ultimate-Szene und deren Nutzung des HOME OF BEACH.

Vielleicht auch interessant


Alle meine Mütter

Aragon: le roman de Matisse

Aus dem Rollstuhl an den Cybathlon

Blush

Cercando Camille

Der kleine Vogel und die Raupe

Der Vampir auf der Couch

Dürä..!

Féroce

Kleinwald

La fureur de voir

La mère

Le milieu de l`horizon

Le vent tourne

Les traces

L`Architetto Augusto Guidini

Mission Eternity

Mord hinterm Vorhang

Paloma

Pastry, Pain & Politics

Pizza Bethlehem

Shana - The Wolf`s Music

Tapeten

Zakir and his Friends

Zwingerlins Ende
War das hilfreich?
Schweizer Filme
Flying Home
Flying Home
Switzerland, January 2011
Walter Otto Wyss wandert 1939 nach einem tragischen Autounfall in die USA aus. Dort entwickelt er ein revolutionäres Hybridauto, das nie produziert wird. Nach einer Liebesbeziehung mit einer afro-amerikanischen Tänzerin in Los Angeles lernt er Ende der 1950er Jahre in Tokyo als Einsiedler japanisch. Die letzten 30 Jahre verbringt er einsam auf Hawaii, wo er 2001 stirbt. Trotz vieler Gelegenheiten, seinen Traum von Freiheit, Erfolg und Geborgenheit zu verwirklichen, kann er sich nie von der Schweiz, seiner Mutter und seiner Schuld befreien und verpasst es, sein Glück beim Schopf zu packen.
von Tobias Wyss
KImehr über Flying Home
Quelle: swissfilms.ch