From Somewhere to Nowhere: Dokumentation über Chinas Arbeitsmigration
Der Dokumentarfilm „From Somewhere to Nowhere“ (oft in Verbindung mit dem gleichnamigen Fotoprojekt von Andreas Seibert genannt) ist ein schweizerisch geprägtes Medienprojekt, das den massiven gesellschaftlichen Wandel in China durch die Augen der internen Arbeitsmigration beleuchtet.
Hintergrund und Inhalt
Das Projekt entstand aus der Zusammenarbeit zwischen dem Fotografen Andreas Seibert und einem Filmteam. Im Zentrum steht die enorme Migration von rund einhundert Millionen Menschen, die ihre ländlich geprägten Heimatprovinzen verlassen haben, um in den industriellen Wachstumszentren Südchinas – etwa im Perlflussdelta – ihr Überleben zu sichern.
- Filmische Umsetzung: Der Film begleitet den Fotografen und den Filmemacher auf ihrer Reise quer durch China (von Nord nach Süd, von Ost nach West). Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Reise eines Migranten zurück in seine Heimatprovinz Sichuan.
- Schweizer Bezug: Der Film wurde durch Imagofilm (Lugano) realisiert und war auf bedeutenden Schweizer und internationalen Festivals vertreten, darunter die Solothurner Filmtage. Parallel zur filmischen Arbeit erschien im Zürcher Verlag Lars Müller Publishers ein gleichnamiger Bildband, der die Thematik fotografisch dokumentiert.
Rezeption und Festivals
Das Werk wurde für seine einfühlsame und dokumentarische Aufarbeitung der menschlichen Kosten des wirtschaftlichen Booms gelobt. Neben den Solothurner Filmtagen wurde der Film u. a. beim Innsbruck Film Festival sowie im Amsterdamer Filmmuseum (DOK.ARTS) gezeigt.
Abgrenzung
Im Schweizer Kontext wird der Begriff „From Somewhere to Nowhere“ in verschiedenen Medienkontexten unterschiedlich verwendet. Während der oben genannte Film die chinesische Migration thematisiert, existieren andere Referenzen, wie etwa ein Artikel von HelloZurich über die Zürcher Buslinie 32, die als „Reise von irgendwo nach nirgendwo“ bezeichnet wird, oder künstlerische Arbeiten und literarische Utopien (wie William Morris’ News from Nowhere), die thematisch in einem völlig anderen Bereich angesiedelt sind.
Empfohlene weiterführende Links
- From Somewhere to Nowhere – Imagofilm (Film-Detailseite)
- From Somewhere to Nowhere – Coalmine (Ausstellungsinformationen)
- From Somewhere to Nowhere: China’s Internal Migrants (Bildband bei Consarc)
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