Porträt: Das Gewimperte Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)
Das Gewimperte Kreuzlabkraut, wissenschaftlich als Cruciata laevipes (syn. Galium cruciata) bekannt, gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Es ist eine charakteristische Pflanze der europäischen Flora, die vor allem in nährstoffreichen Habitaten anzutreffen ist.
Steckbrief und Merkmale
- Wuchshöhe: 15 bis 30 cm.
- Blütezeit: April bis Juni (gelegentlich bis August).
- Stängel: Behaart; auffällig ist die Anordnung der Blätter: Jeweils vier Blätter sitzen in einem Quirl am Stängel.
- Bestimmungsmerkmal: Im Gegensatz zum Kahlen Kreuzlabkraut (Cruciata glabra) befinden sich beim Gewimperten Kreuzlabkraut während der Blütezeit deutlich sichtbare Blätter an den Blütenstängeln.
Vorkommen und Lebensraum
Die Pflanze bevorzugt Standorte in lichten Laubwäldern, unter Hecken, an Waldrändern, Wegrändern sowie in mäßig nährstoffreichen Grassäumen und auf Frisch- bis Feuchtwiesen. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst das meridionale bis südlich-gemäßigte Europa.
Bezug zur Schweiz
In der Schweiz ist das Gewimperte Kreuzlabkraut als Teil der heimischen Flora gut dokumentiert. In der Datenbank von Info Flora (dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora) wird die Art unter der SISF-Nummer 126300 geführt. In der Schweiz sowie in weiten Teilen Mitteleuropas ist sie eine bekannte Art der krautigen Vegetation, die aufgrund ihrer spezifischen Merkmale in der botanischen Lehre häufig zur Bestimmung herangezogen wird.
Ökologische Bedeutung
Neben ihrem botanischen Wert dient das Gewimperte Kreuzlabkraut als Raupen-Futterpflanze für bestimmte Falterarten. Da sie an nährstoffreiche Böden gebunden ist, dient sie zudem als Indikator für den Nährstoffzustand ihres Standortes.
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