Die perfekte Glasur für Schweizer Cremeschnitten

Die Cremeschnitte ist ein Klassiker der Schweizer Konditorei. Damit das Gebäck nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch überzeugt, spielt die Glasur eine entscheidende Rolle. Hier ist eine Übersicht der gängigen Varianten und Tipps für die Anwendung.

Beliebte Glasur-Varianten

  1. Klassische Puderzucker-Glasur (Zuckerguss):
    • Zusammensetzung: Puderzucker vermischt mit wenig Wasser oder Zitronensaft.
    • Besonderheit: In der Schweiz wird dieser Glasur für eine feine Note oft ein Spritzer Kirschwasser beigegeben. Wichtig ist hier die Konsistenz: Ist die Flüssigkeitsmenge zu hoch, wird die Glasur zu dünnflüssig und verläuft. Sie sollte zähflüssig aufgetragen werden.
  2. Fondant-Glasur:
    • Anwendung: Diese Variante kommt dem Standard professioneller Konditoreien am nächsten.
    • Verarbeitung: Der Fondant wird leicht erwärmt, bis er streichfähig ist, und vorsichtig auf dem Blätterteigdeckel verstrichen.
  3. Aprikosen-Glasur:
    • Variante: Häufig findet man eine Glasur auf Basis von Aprikosengelee oder spezieller Aprikosen-Glasur, die dem Gebäck einen fruchtigen Glanz verleiht.
  4. Dekorative Alternativen:
    • Puderzucker pur: Für eine schlichtere Variante wird der Deckel lediglich mit Puderzucker bestäubt.
    • Chantilly-Glasur: Eine leichtere Option, oft in cremigen Dessert-Varianten verwendet.
    • Frucht-Zucker-Glasur: Durch die Zugabe von Fruchtpulver (z.B. Erdbeerpulver) kann die klassische Glasur farblich und geschmacklich variiert werden.

Tipps für das perfekte Finish

  • Vorbereitung: Streichen Sie die Glasur am besten auf den separaten Blätterteigdeckel, bevor Sie diesen auf die Creme setzen. Dies verhindert, dass beim Schneiden die Creme unter der Glasur herausgedrückt wird.
  • Konditor-Trick: Um saubere Schnitte zu erhalten, nutzen Sie ein scharfes Messer. Einige Profis fixieren die Cremeschnitte beim Schneiden seitlich mit stabilen Kartonscheiben, damit das Gebäck nicht verrutscht.
  • Lagerung: Professionelle Konditoreien frieren Cremeschnitten teils ohne Glasur ein, um die Knusprigkeit des Blätterteigs zu bewahren, und glasieren erst nach dem Auftauen bei Bedarf.

Empfohlene Quellen & Rezepte

  1. Cremeschnitten (ohne Gelatine) – Streusel.ch
  2. Verliebte Cremeschnitten – Delizie d'Amelia
  3. Cremeschnitten wie vom Konditor – Guidos Welt

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Rezepte
Glasur für Cremeschnitten
Zubereitungszeit5 Minuten
SparteDivers
zum Rezeptgutekueche.ch

Ein feines Glasurrezept wird im handumdrehen zubereitet und darf auf einer echten Cremeschnitte keinesfalls fehlen.
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