Porträt der Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
Die Gras-Sternmiere ist eine zarte, filigrane Wildstaude, die vor allem durch ihren rasenartigen Wuchs und ihre strahlend weißen Blüten besticht. In Deutschland ist sie weit verbreitet und ein wichtiger Bestandteil naturnaher Lebensräume.
Steckbrief
- Botanischer Name: Stellaria graminea
- Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
- Wuchshöhe: 10 bis 50 cm
- Blütezeit: April bis Juli
- Blütenfarbe: Weiß
- Lebensdauer: Mehrjährig (Staude)
- Gefährdungsstatus: In Deutschland als ungefährdet eingestuft.
Standort und Ansprüche
Die Gras-Sternmiere bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen. Sie ist anpassungsfähig, bevorzugt jedoch Standorte mit frischem bis feuchtem Boden, der gerne auch leicht sauer und nährstoffarm sein darf. In der freien Natur in Deutschland findet man sie häufig an Weg- und Ackerrändern sowie auf Magerwiesen. Sie gilt dort zudem als Indikatorpflanze für Bodenversauerung.
Verwendung im Garten
Aufgrund ihres feinen Wuchses eignet sich die Gras-Sternmiere hervorragend für:
- Dachbegrünungen
- Balkonkästen und Kübel
- Naturnahe Beete
- Als Schnittblume für kleine Arrangements
Ökologische Bedeutung
Die Pflanze bildet unter passenden Bedingungen dichte Bestände und bietet damit wertvolle Lebensräume für Insekten. Im Gegensatz zu ihrer größeren Verwandten, der Großen Sternmiere (Stellaria holostea), die als bedeutende Nahrungspflanze für diverse Nachtfalter bekannt ist, zeichnet sich die Gras-Sternmiere durch eine etwas feinere Optik aus, ist aber ebenso eine Bereicherung für naturnahe Gärten.
- Gras-Sternmiere bei den Wildblumentöchtern
- Porträt der Gras-Sternmiere bei Wilde Stauden Weißbach
- Botanische Merkmale bei Flora Emslandia
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