Übersicht: Filmische und künstlerische Projekte rund um „Nowhere“

Bei der Recherche nach „Greetings from Nowhere“ im Schweizer Kontext zeigt sich, dass der Begriff in verschiedenen künstlerischen Bereichen – vom Dokumentarfilm bis hin zur Literaturadaption – verwendet wird. Es ist wichtig, zwischen dem spezifischen Schweizer Dokumentarfilm und anderen Werken mit ähnlichen Titeln zu unterscheiden.

1. Der Schweizer Dokumentarfilm: „Greetings from Nowhere“ (2018)

Dieser Dokumentarfilm ist eine Schweizer Produktion aus dem Jahr 2018, für die das Regie-Duo Andrée Julikà Tavares und Gianluca Monnier verantwortlich zeichnet. Der Film beleuchtet Themen, die oft an den Rand der Wahrnehmung gerückt werden. Er wird von der Agentur AMKA (Agentur für Medienkunst und Kultur in der Schweiz) betreut und präsentiert.

2. Abgrenzung zu anderen Projekten

Es existieren verschiedene Projekte, die sprachlich ähnlich klingen, aber inhaltlich völlig andere Schwerpunkte setzen:

  • „Springsteen: Deliver Me from Nowhere“: Hierbei handelt es sich um ein aktuelles Biopic über Bruce Springsteen und die Entstehung seines Albums „Nebraska“. Der Film wird in Schweizer Fachmedien (z. B. Filmbulletin oder arttv.ch) intensiv besprochen, hat jedoch inhaltlich keinen Bezug zu dem gleichnamigen Schweizer Dokumentarfilm.
  • „Greetings from nowhere“ (Collagen-Serie): Die Künstlerin Ana Vallejo schuf eine Serie unter diesem Namen, die unter anderem in Berlin und Thüringen ausgestellt wurde. Dies ist ein visuelles Kunstprojekt und kein Film.
  • „News from Nowhere“: Ein klassisches utopisches Werk von William Morris, das im akademischen Kontext (z. B. Utopia 2016) analysiert wird und sich mit gesellschaftlichen Utopien befasst.

3. Fazit für Schweizer Interessierte

Wenn Sie gezielt nach dem Film suchen, der in der Schweiz produziert wurde, ist das Werk von Tavares und Monnier die korrekte Referenz. Die Verwechslungsgefahr mit internationalen Musik-Biopics oder literarischen Utopien ist aufgrund der ähnlichen Namensgebung hoch, weshalb bei der Suche immer die Regisseure mit einbezogen werden sollten.


  1. GREETINGS FROM NOWHERE (AMKA) – Offizielle Projektseite des Schweizer Dokumentarfilms
  2. Springsteen: Deliver Me from Nowhere – Kritik beim Filmbulletin
  3. Springsteen: Deliver Me from Nowhere auf arttv.ch

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Greetings from Nowhere
Greetings from Nowhere
Switzerland, October 2019
Ein Mann und eine Frau durchqueren Nicht-Orte des Tourismus. Sie reden miteinander, ohne sich gegenseitig anzusehen. Sie suchen sich gegenseitig, aber sie können sich nicht finden. Um sie herum austauschbare Landschaften: leerstehenden Villen mit Schwimmbädern, Wolkenkratzer in der Mitte der Alpen, ganze verlassene Dörfer. Und in dieser leeren Umgebung die Stimme des französischen Anthropologen Marc Augé. Eine radikale und philosophische Kritik an der Konsumgesellschaft.
von Gianluca Monnier, Andrée Julikà Tavares
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Quelle: swissfilms.ch