Die Margerite: Zeitloser Klassiker in deutschen Gärten

Die Margerite ist eine der beliebtesten Pflanzen in Deutschland. Als Mitglied der Familie der Korbblütler (Asteraceae) besticht sie durch ihre klassische Optik, ihre Vielseitigkeit und ihre Langlebigkeit. Ob als Wildpflanze in der Wiese oder als Zierstaude im Beet – die Margerite ist ein unverzichtbares Element der heimischen Gartenkultur.

Botanische Einordnung und Artenvielfalt

Unter dem Begriff „Margerite“ werden verschiedene Arten zusammengefasst. Zu den bekanntesten Vertretern in Deutschland zählen:

  • Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare): Die mehrjährige, klassische Wildform, die perfekt für naturnahe Gärten geeignet ist.
  • Garten-Margerite (Leucanthemum x superbum): Eine großblumige Staude, die aus Kreuzungen hervorgegangen ist und durch ihre imposante Blüte besticht.
  • Weitere Arten: Es existieren weltweit etwa 42 Arten, von denen viele in Europa heimisch sind. In einigen Regionen Deutschlands haben sich Gartenformen wie die Sommer-Margerite bereits in der Natur etabliert.

Standort und Pflege

Damit die Margerite ihre volle Pracht von Mai bis Oktober entfalten kann, sind einige Grundregeln zu beachten:

  • Standort: Margeriten bevorzugen sonnige und möglichst windgeschützte Plätze.
  • Boden: Eine gut durchlässige Erde ist essenziell, um Staunässe zu vermeiden, da insbesondere die Garten-Margerite empfindlich auf winterliche Nässe reagiert, die das Rhizom schädigen kann.
  • Pflege:
    • Düngen: Von März bis August profitieren sowohl Kübel- als auch Freilandpflanzen von moderaten Düngergaben.
    • Schnitt: Verblühte Blüten sollten regelmäßig entfernt werden, um die Kraft der Pflanze nicht in die Samenbildung fließen zu lassen und eine zweite Blüte zu fördern.
    • Überwinterung: Vor dem ersten Frost können die Stauden zurückgeschnitten und mit Reisig oder Laub abgedeckt werden.
    • Vermehrung: Margeriten können durch Aussaat (ab Mai) oder durch Teilung des Wurzelstocks alle paar Jahre verjüngt werden.

Die Bedeutung im Garten

Die Margerite gilt als äußerst bienenfreundliche Pflanze und dient zahlreichen Insekten, wie Tagfaltern oder Glanzkäfern, als wichtige Nahrungsquelle. Aufgrund ihrer langen Blütezeit, ihrer robusten Art und ihrer ästhetischen „weiß-gelben“ Fernwirkung ist sie sowohl als Solitärpflanze als auch in Kombination mit anderen Stauden eine Bereicherung für jeden Garten.


  1. Margeriten.de – Alles rund um die Margerite
  2. Garten-Heimat.de – Margeriten pflanzen und pflegen
  3. Bullinger Gartengestaltung – Der Klassiker auf der Wiese

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Blumen
Hallers Margerite
Gattung
Korbblütengewächse (Asteraceae)
Blütezeit
Juli bis August
Vorkommen
subalpineSubalpine Stufe (Gebirgsstufe: ab 1500 bis ca. 2200m)
bis
alpineAlpine Stufe (ab 2200 bis ca. 3000m)
Stufe
Hallers Margerite
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