Das Hereford-Rind: Ein Porträt der robusten und weltweit verbreiteten Fleischrinderrasse

Die Hereford-Rasse ist eine der populärsten und am weitesten verbreiteten Fleischrinderrassen der Welt. Ursprünglich aus der Grafschaft Herefordshire im Westen Englands stammend, zeichnen sich diese Tiere durch ihre enorme Anpassungsfähigkeit und ihr ruhiges Wesen aus.

Steckbrief und Merkmale

  • Herkunft: Grafschaft Herefordshire, England (seit dem 17. Jahrhundert).
  • Optik: Charakteristisch ist das rote Fell mit weissem Kopf, Hals, Nacken, Beinen und Schwanzquaste.
  • Grösse und Gewicht:
    • Stiere: 138–146 cm Widerristhöhe; 900–1200 kg Körpergewicht.
    • Kühe: 128–136 cm Widerristhöhe; 600–800 kg Körpergewicht.
  • Wesen: Die Rinder gelten als sehr friedfertig und umgänglich.

Zucht und Haltung

  • Eignung: Aufgrund ihrer hohen Robustheit und der exzellenten Raufutterverwertung eignen sie sich ideal für die ganzjährige Freilandhaltung.
  • Besonderheiten in der Schweiz: In der Schweizer Zucht wird ein besonderer Fokus auf die natürliche Hornlosigkeit der Tiere gelegt.
  • Leistung:
    • Die Rasse zeichnet sich durch eine hohe Fruchtbarkeit aus (Zwischenkalbezeit ca. 376 Tage).
    • Sie weist eine sehr hohe Leichtgeburtenrate von 96,9 % auf.
    • Tageszunahmen von etwa 1200 g unterstreichen die Effizienz der Fleischproduktion.

Qualität des Fleisches

Hereford-Fleisch ist international für seinen kräftigen Geschmack und seine ausgeprägte Zartheit bekannt. Die Rasse gilt als Fundament für qualitativ hochwertiges Beef, was sich auch in internationalen Auszeichnungen für Hereford-Produkte widerspiegelt.


Die besten Informationsquellen

  1. Mutterkuh Schweiz: Detaillierte Rasseinformationen & Zuchtdaten
  2. Mutterkuh Schweiz: Fokus auf Mutterkuhhaltung & Tierwohl
  3. Bundesverband Deutscher Hereford Züchter (BDH)

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Engländer werden bisweilen als reserviert und beherrscht beschrieben. Dazu passt, dass die aus dem Westen Englands stammende Rasse der Hereford einen ruhigen Charakter hat. Ihr Fell ist rot, mit Weiss am Kopf, dem Nacken, den Beinen und der Schwanzquaste. Die anpassungsfähigen Hereford-Kühe sind gute Raufutterverwerter, mittelgross und frühreif (Erstkalbealter: 23 bis 27 Monate).
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Quelle: BauernZeitung